Dezentrale Warmwasserbereitung überzeugt durch geringe Verluste, bedarfsgerechte Erzeugung und hohe Hygienesicherheit. Wir stellen die Lösungen wie Durchlauferhitzer, Frischwasserstationen oder Wärmepumpen vor.
Die Wärmewende umfasst auch die Trinkwarmwasserbereitung. In Mehrfamilienhäusern entscheidet sie maßgeblich über Effizienz, Betriebskosten, Hygiene, Haftungsrisiken und letztlich darüber, ob ein energetisches Gesamtkonzept im Alltag funktioniert. Technologisch stehen mehrere erprobte Varianten zur Verfügung – viele davon setzen auf dezentrale Lösungen.
Wird Trinkwarmwasser zentral, etwa über Fernwärme, oder dezentral in den Wohnungen erzeugt? Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Kosten, Technik und Betrieb. Zentrale Systeme arbeiten mit Speichern und Zirkulation: Warmwasser wird dauerhaft vorgehalten, im Gebäude verteilt und auf Temperatur gehalten – unabhängig davon, ob tatsächlich benötigt wird. Das ist hygienisch zuverlässig, verursacht jedoch Verluste, hohe Vorlauftemperaturen und steigende Betriebskosten. Je heterogener die Nutzung eines Gebäudes ist, desto stärker fallen diese Nachteile ins Gewicht. …




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