Bei Sanierung in Bitterfeld-Wolfen wurden Durchlauferhitzer zur Trinkwarmwasserbereitung für 400 Wohnungen installiert. Foto: Stiebel Eltron

Trink­warm­wasser effizient und dezentral aufbereiten

von | 23. Februar 2026

Dezen­trale Warm­was­ser­be­reitung überzeugt durch geringe Verluste, bedarfs­ge­rechte Erzeugung und hohe Hygie­ne­si­cherheit. Wir stellen die Lösungen wie Durch­lauf­er­hitzer, Frisch­was­ser­sta­tionen oder Wärme­pumpen vor.

Die Wärme­wende umfasst auch die Trink­warm­was­ser­be­reitung. In Mehr­fa­mi­li­en­häusern entscheidet sie maßgeblich über Effizienz, Betriebs­kosten, Hygiene, Haftungs­ri­siken und letztlich darüber, ob ein ener­ge­ti­sches Gesamt­konzept im Alltag funk­tio­niert. Tech­no­lo­gisch stehen mehrere erprobte Varianten zur Verfügung – viele davon setzen auf dezen­trale Lösungen.

Wird Trink­warm­wasser zentral, etwa über Fernwärme, oder dezentral in den Wohnungen erzeugt? Beide Ansätze haben ihre Berech­tigung, unter­scheiden sich jedoch deutlich in Kosten, Technik und Betrieb. Zentrale Systeme arbeiten mit Speichern und Zirku­lation: Warm­wasser wird dauerhaft vorge­halten, im Gebäude verteilt und auf Tempe­ratur gehalten – unab­hängig davon, ob tatsächlich benötigt wird. Das ist hygie­nisch zuver­lässig, verur­sacht jedoch Verluste, hohe Vorlauf­tem­pe­ra­turen und steigende Betriebs­kosten. Je hete­ro­gener die Nutzung eines Gebäudes ist, desto stärker fallen diese Nachteile ins Gewicht. …


Gekürzt. Geschrieben für haustec online. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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