Der europäische Elektromotorenbau ist von einer Reihe rohstofftechnischer Engpässe bedroht. Foto: Sonplas GmbH

Abhän­gig­keiten bei E‑Motor-​Rohstoffen steigen

von | 1. April 2026

Elek­tro­mo­toren gelten als Schlüs­sel­tech­no­logie der Mobi­li­täts­wende. Eine Studie der RWTH Aachen zeigt jedoch: Trotz effi­zi­en­terer Konstruk­tionen steigt der Bedarf an kriti­schen Mate­rialien weiter.

Mit der zuneh­menden Elek­tri­fi­zierung wächst die Nachfrage nach zentralen Werk­stoffen wie seltenen Erden, Kupfer, Elek­tro­blech, Aluminium, Halb­leitern und Isola­ti­ons­ma­te­rialien. Eine Analyse des Lehr­stuhls „Production Engi­neering of E‑Mobility Components” (PEM) der RWTH Aachen unter­sucht deren Verfüg­barkeit, Kriti­k­alität und mögliche Substi­tu­ti­ons­stra­tegien. Die Studie „Schlüs­sel­ma­te­rialien im E‑Motor: Kritische Ressourcen im Span­nungsfeld tech­no­lo­gi­scher Entwicklung und globaler Abhän­gig­keiten” kommt zu dem Ergebnis, dass tech­no­lo­gische Fort­schritte zwar die Mate­ri­al­ef­fi­zienz deutlich verbessern, den stei­genden Gesamt­bedarf jedoch nicht ausgleichen können.

Die Betrachtung der Kriti­k­alität wird immer wichtiger, da sich die steigende Nachfrage trotz erheb­licher Effi­zi­enz­ge­winne im Mate­ri­al­einsatz nicht voll­ständig kompen­sieren lässt – und dies in einem Umfeld geopo­li­ti­scher Span­nungen geschieht”, sagt Achim Kampker, Leiter des PEM. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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