Elektromotoren gelten als Schlüsseltechnologie der Mobilitätswende. Eine Studie der RWTH Aachen zeigt jedoch: Trotz effizienterer Konstruktionen steigt der Bedarf an kritischen Materialien weiter.
Mit der zunehmenden Elektrifizierung wächst die Nachfrage nach zentralen Werkstoffen wie seltenen Erden, Kupfer, Elektroblech, Aluminium, Halbleitern und Isolationsmaterialien. Eine Analyse des Lehrstuhls „Production Engineering of E‑Mobility Components” (PEM) der RWTH Aachen untersucht deren Verfügbarkeit, Kritikalität und mögliche Substitutionsstrategien. Die Studie „Schlüsselmaterialien im E‑Motor: Kritische Ressourcen im Spannungsfeld technologischer Entwicklung und globaler Abhängigkeiten” kommt zu dem Ergebnis, dass technologische Fortschritte zwar die Materialeffizienz deutlich verbessern, den steigenden Gesamtbedarf jedoch nicht ausgleichen können.
„Die Betrachtung der Kritikalität wird immer wichtiger, da sich die steigende Nachfrage trotz erheblicher Effizienzgewinne im Materialeinsatz nicht vollständig kompensieren lässt – und dies in einem Umfeld geopolitischer Spannungen geschieht”, sagt Achim Kampker, Leiter des PEM. …
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