Das Projekt ETH-Soil will in Äthiopien degradierte Flächen regenerieren. Dazu dienen verschiedene Arten von Biomasse. Foto: DBFZ / ETH-Soil

ETH-​Soil macht Ernährung in Äthiopien sicherer

von | 24. Februar 2026

Äthio­piens Böden sind ausge­laugt, die Erträge niedrig – mit gravie­renden Folgen für Millionen Klein­bauern. Ein deutsch-​äthiopisches Projekt setzt nun auf Pflan­zen­kohle, Biogas und neue Wert­schöpfung, um degra­dierte Flächen zu rege­ne­rieren und Ernäh­rungs­si­cherheit zu stärken.

Acker­böden in Äthiopien gehören zu den ältesten auf dem afri­ka­ni­schen Kontinent. Über Jahr­hun­derte wurden sie durch Wasser- und Wind­er­osion stark abge­tragen, was zu Degra­dation und Nähr­stoff­ver­armung führte. Diese Umwelt­fak­toren sowie ein durch mensch­liche Eingriffe gestörter Nähr­stoff­kreislauf haben dazu beigetragen, dass die landes­weiten Getrei­de­er­träge heute im Durch­schnitt unter zwei Tonnen pro Hektar liegen. Für ein Land, in dem rund 80 Prozent der Menschen von der Land­wirt­schaft leben, ist das drama­tisch. Das vom Bundes­mi­nis­terium für wirt­schaft­liche Zusam­men­arbeit und Entwicklung geför­derte Projekt ETH-​Soil setzt daher auf eine umfas­sende Rege­ne­ration der Böden, um die Grundlage für lang­fristige Ernäh­rungs­si­cherheit zu schaffen.

Seit 2021 arbeitet das Deutsches Biomas­se­for­schungs­zentrum (DBFZ) gemeinsam mit äthio­pi­schen Behörden, Forschungs­ein­rich­tungen und Klein­bauern daran, degra­dierte Böden wieder fruchtbar zu machen. Das Projekt läuft noch bis Ende 2026. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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