Foto: Bestoraged/Terra One

Netz entscheidet über Wirt­schaft­lichkeit von Batteriespeicher

von | 7. April 2026

Große Batte­rie­speicher sind zugleich Verbraucher und Erzeuger. Ob sie wirt­schaftlich funk­tio­nieren, entscheidet sich daher maßgeblich an Anschluss­be­din­gungen, Mess­kon­zepten und Abgaben. Trotz dieser Unge­wiss­heiten werden in Deutschland zahl­reiche Projekte umgesetzt.

Groß­bat­te­rie­speicher gelten beim Laden als Letzt­ver­braucher und beim Entladen als Einspei­se­anlage. Damit ist das grund­le­gende Dilemma benannt, das einer größeren Bedeutung im Strom­markt bislang im Weg steht – und das, obwohl die euro­päische Strom­bin­nen­markt­richt­linie der EU Ener­gie­speicher mitt­ler­weile ausdrücklich als eigen­ständige Kategorie definiert. In der natio­nalen Umsetzung bleibt die prak­tische Behandlung jedoch weiterhin funktionsbezogen.

Das Abgaben- und Entgelt­regime ist auf diese Trennung ausgelegt – nicht jedoch darauf, Energie zeitlich zu verschieben. Zwar hat die Abschaffung der EEG-​Umlage im Jahr 2022 die Lade-​Seite entlastet, das struk­tu­relle Problem der Doppel­be­lastung ist jedoch weiterhin ungelöst. Entscheidend für die Markt­durch­setzung bleibt daher die Frage, ob eine gespei­cherte und wieder einge­speiste Kilo­watt­stunde nur einmal netz­ent­geltlich erfasst wird. …


Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 4/​2026. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo, dem Arti­kelkauf oder den verschie­denen Abonnement-​Paketen geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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