Mit dem an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelten Fassadenmodul VertiKKA kann Grauwasser direkt am Gebäude gereinigt und wiederverwendet werden. Foto: Gloria Kohlhepp/Bauhaus-Uni Weimar

VertiKKA macht Fassaden zu dezen­tralen Kläranlagen

von | 18. Mai 2026

Das Fassa­den­modul VertiKKA der Bauhaus-​Universität Weimar zeigt, wie sich Grau­wasser direkt am Gebäude reinigen und wieder­ver­wenden lässt. Die Kombi­nation aus Begrünung, Wasser­auf­be­reitung und klima­ti­scher Wirkung eröffnet neue Wege für ressour­cen­ef­fi­ziente und klima­an­ge­passte Städte.

Das an der Bauhaus-​Universität Weimar entwi­ckelte Fassa­den­be­grü­nungs­modul VertiKKA steht für ein neuar­tiges Konzept der Grau­was­ser­auf­be­reitung und ‑nutzung im urbanen Raum. Im Kern geht es darum, leicht verschmutztes Abwasser aus Duschen, Wasch­becken oder Wasch­ma­schinen – soge­nanntes Grau­wasser – nicht länger als zu entsor­genden Abfall­strom zu betrachten, sondern als Ressource in lokalen Kreis­läufen zu erschließen.

Direkt ins Gebäude integriert

Technisch umgesetzt wird dies durch eine vertikale Klima-​Klär-​Anlage, die direkt an der Gebäu­de­fassade instal­liert wird und mehrere Funk­tionen gleich­zeitig erfüllt: Wasser­rei­nigung, Begrünung, Kühlung und Ressourceneffizienz. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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