Großflächige Solarthermie kann ein Erzeugungsbaustein für kommunale Wärmesysteme sein. Sie zeichnet sich durch niedrige Grenzkosten, langfristig stabil kalkulierbaren Wärmegestehungskosten, hohe Flächeneffizienz und eine verlässliche sommerliche Grundlast aus. Erste Projekte – auch im Zuge der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland – setzen deshalb zunehmend auf große Anlagen.
Deutschland verfügt mittlerweile über mehrere Dutzend solare Wärmenetze im industriellen Maßstab. Die installierte Leistung bewegt sich im dreistelligen Megawattbereich, und zahlreiche weitere Projekte befinden sich in Planung oder bereits im Bau. Die Projektpipeline bis 2026 deutet auf einen deutlichen Ausbau hin.
Untersuchungen, etwa vom Steinbeis-Forschungsinstitut Solites, zeigen, dass insbesondere die Flächensicherung, bauplanungsrechtliche Verfahren und Genehmigungsprozesse die Umsetzung häufig um mehrere Jahre verzögern. Langfristige Szenarien, beispielsweise von Prognos, sehen die Solarthermie bis 2045 mit mehreren Terawattstunden Jahreserzeugung als festen, wenn auch mengenmäßig begrenzten Bestandteil des Fernwärmemixes. …
Gekürzt. Geschrieben für SI – Das Fachmagazin für SHK-Unternehmer von Holzmann Medien, Ausgabe 05/2026. Der vollständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zur Newsletteranmeldung geht es hier.





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