Mit der Digitalisierung verändert sich auch das Geschäft der Abrechnungsdienstleister. Im Interview erklärt Conlivo-Gründer Lennart Jörn, was das für Mieter und Vermieter bedeutet.
springerprofessional.de: Sie sagen, Conlivo könne den klassischen Abrechnungsdienstleister ersetzen. Was heißt das konkret?
Lennart Jörn: Unser Modell sieht vor, dass der Messdienstleister weiterhin das Gerätemanagement übernimmt. Er installiert neue Geräte, wartet sie und tauscht defekte Geräte aus. Die Hausverwaltung kündigt lediglich den Dienstleistungsvertrag für die Abrechnung und erstellt die Heizkostenabrechnung künftig selbst – mit Unterstützung unserer Software. Der Gerätevertrag kann weiterlaufen. Das unterscheidet die heutige Selbstabrechnung von früheren Modellen. Seit dem 1. Dezember 2022 müssen neu installierte Geräte grundsätzlich über offene Schnittstellen verfügen. Dadurch lassen sich Abrechnung und Gerätemanagement voneinander trennen. …
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