Dank Struvit können Sägespäne ein hervorragender Brandschutzmaterial werden. Foto: Dan Vivas Glaser / aus Kürsteiner R et al. Chem Circularity 2026, CC BY 4.0

Aus Sägemehl werden Brandschutzmaterialien

von | 21. Oktober 2026

Millionen Tonnen Sägemehl werden jedes Jahr verbrannt und setzen dabei gebun­denes CO₂ frei. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben daraus nun einen feuer­festen, stabilen und voll­ständig recy­cel­baren Baustoff entwi­ckelt, der künftig im Innen­ausbau einge­setzt werden könnte.

Was in Säge­werken und Holz­be­trieben täglich als Abfall anfällt, könnte künftig eine Rolle beim nach­hal­tigen Bauen spielen. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben ein neuar­tiges Kompo­sit­ma­terial aus Sägemehl und dem Mineral Struvit entwi­ckelt. Der Baustoff ist schwer entflammbar, mecha­nisch belastbar und lässt sich nach der Nutzung wieder in seine Bestand­teile zerlegen und erneut verwenden. Die Forschungs­er­geb­nisse wurden in der Fach­zeit­schrift Chem Circu­larity veröf­fent­licht.

Feuerfest durch Struvit

Weltweit entstehen jedes Jahr Millionen Tonnen Sägemehl. Der Großteil davon wird bislang ener­ge­tisch verwertet und verbrannt. Damit gelangt jedoch auch das im Holz gespei­cherte Kohlen­dioxid wieder in die Atmo­sphäre. Das Forschungsteam suchte deshalb nach einer Möglichkeit, den Rohstoff länger im Mate­ri­al­kreislauf zu halten. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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