Millionen Tonnen Sägemehl werden jedes Jahr verbrannt und setzen dabei gebundenes CO₂ frei. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben daraus nun einen feuerfesten, stabilen und vollständig recycelbaren Baustoff entwickelt, der künftig im Innenausbau eingesetzt werden könnte.
Was in Sägewerken und Holzbetrieben täglich als Abfall anfällt, könnte künftig eine Rolle beim nachhaltigen Bauen spielen. Forschende der ETH Zürich und der Empa haben ein neuartiges Kompositmaterial aus Sägemehl und dem Mineral Struvit entwickelt. Der Baustoff ist schwer entflammbar, mechanisch belastbar und lässt sich nach der Nutzung wieder in seine Bestandteile zerlegen und erneut verwenden. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Chem Circularity veröffentlicht.
Feuerfest durch Struvit
Weltweit entstehen jedes Jahr Millionen Tonnen Sägemehl. Der Großteil davon wird bislang energetisch verwertet und verbrannt. Damit gelangt jedoch auch das im Holz gespeicherte Kohlendioxid wieder in die Atmosphäre. Das Forschungsteam suchte deshalb nach einer Möglichkeit, den Rohstoff länger im Materialkreislauf zu halten. …
Gekürzt. Geschrieben für SpringerProfessional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.





0 Kommentare