Dr. Henry Keppler ist Gründer und Geschäftsführer des Münchner Softwareunternehmens ecoplanet, das digitale Lösungen für das Energiemanagement entwickelt. Das Unternehmen wurde 2022 gegründet. Zuvor war Keppler von 2016 bis 2022 als Unternehmensberater bei McKinsey & Company tätig, mit Schwerpunkten auf Digitalisierung und Industrie. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen und promovierte an der Technischen Universität München (TUM). Foto: ecoplanet

„Energie ist einer der größten Hebel, die dem Mittel­stand noch bleiben”

von | 15. Oktober 2026

Der staatlich geför­derte Indus­trie­strom­preis erreicht nur einen kleinen Teil der Wirt­schaft. Im Gespräch erklärt Henry Keppler, Gründer und CEO von ecoplanet, wie Mittel­ständler ihren Verbrauch und ihre Beschaf­fungen opti­mieren können – und warum dafür nicht immer große Inves­ti­tionen nötig sind.

sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Der Indus­trie­strom­preis soll ener­gie­in­tensive Unter­nehmen entlasten. Wie viel kommt davon im Mittel­stand an?

Henry Keppler: Schon der Name ist etwas irre­führend. Viele unserer Kunden hören „Indus­trie­strom­preis” und denken: Wir sind Industrie, also wird uns geholfen. Tatsächlich können wegen der euro­päi­schen Beihil­fe­regeln und der Kriterien rund um Carbon Leakage nur etwa 20.000 bis 30.000 von rund 200.000 produ­zie­renden Unter­nehmen profi­tieren – also gerade einmal zehn bis 15 Prozent. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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