Faulturm zur Phosphorrückgewinnung in der Pilotanlage ePhos auf der Kläranlage Erbach. Foto: Fraunhofer IGB

Klär­schlamm­ent­sorgung bleibt Kostenfaktor

von | 2. Dezember 2024

Die Abwas­ser­be­handlung in Deutschland schützt mit einem 97%igen Anschlussgrad der Bevöl­kerung an die Kana­li­sation und rund 10.000 Klär­an­lagen Grund- und Ober­flä­chen­ge­wässer. Dabei anfal­lender Klär­schlamm dient als Schad­stoff­senke und Ressource für Wert­stoffe. Doch hier sind noch einige Poten­tiale zu heben.

Die 2017 novel­lierte Klär­schlamm­ver­ordnung etwa forciert die Rück­führung von Phosphor und schränkt die boden­be­zogene Verwertung deutlich ein. Das und die zuneh­mende Nutzung ther­mi­scher Verwer­tungs­ver­fahren stellen die Betreiber von Klär­an­lagen vor große Heraus­for­de­rungen, insbe­sondere in Bezug auf Inves­ti­tionen und die Anpassung an neue tech­no­lo­gische Entwicklungen.

Grund­sätzlich ist die Klär­schlamm­ent­sorgung heute immer ein Kosten­faktor. Ich gehe davon aus, dass die neuen Verfahren kosten­mäßig mindestens auf dem gleichen Niveau liegen werden. Das liegt vor allem daran, dass durch die zusätz­lichen Produkte wie Bioöl und Biokohle, die wir erzeugen können, ein Mehrwert entsteht“, erklärt Robert Daschner vom Fraun­hofer UMSICHT die Perspektive. …


Gekürzt. Geschrieben für Circular Economy (ehem. entsorga). Ausgabe 04/​2024. Der komplette Beitrag ist nur dort zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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