Neue Offshore-Projekte – hier der Windpark Arkona von Eon und Equinor vor Rügen – sollen in Zukunft kritischer geprüft werden. Foto: Eon

Ener­gie­wende zwischen EU-​Zielen und deutschem Monitoring

von | 13. November 2025

Das von der Euro­päi­schen Kommission vorge­schlagene Klimaziel für 2040 wird zum Stresstest für Europa. Für die deutsche Ener­gie­wirt­schaft geht es um Milli­ar­den­in­ves­ti­tionen, Planungs­si­cherheit – und die Weichen­stellung zur Klima­neu­tra­lität 2050.

Die Euro­päische Kommission hat im Juli 2025 vorge­schlagen, die Treib­haus­gas­emis­sionen der EU bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Das gilt als wichtiger Zwischen­schritt auf dem Weg zur Klima­neu­tra­lität bis 2050. Kommis­si­ons­prä­si­dentin Ursula von der Leyen sprach von einem „prag­ma­ti­schen und realis­ti­schen” Weg. Fachleute sehen in der Marke von 90 Prozent die notwendige Unter­grenze – alles darunter würde die euro­päi­schen Klima­ziele gefährden, wie der Spiegel im September 2025 berichtete.

Inves­ti­ti­ons­an­reize oder nicht

Für die deutsche Ener­gie­wirt­schaft ist das 90-​Prozent-​Ziel mehr als eine abstrakte Zahl: Der euro­päische Rechts­rahmen entscheidet über Inves­ti­ti­ons­an­reize, Markt­be­din­gungen und die Geschwin­digkeit des Struk­tur­wandels. Der Green Deal der EU hatte seit 2020 mit über 50 Geset­zes­in­itia­tiven doch sehr ambi­tio­nierte Vorgaben gesetzt – vom Ausbau erneu­er­barer Energien über den Netz­ausbau bis zur Reform des Emis­si­ons­handels. Die Folge waren gerade in Deutschland steigende Inves­ti­tionen in Windkraft, Photo­voltaik und Spei­cher­systeme. Gleich­zeitig wuchsen die Kosten für CO₂-​intensive Sektoren wie Kohle- und Gaskraft­werke oder die Stahl- und Zement­in­dustrie – und letztlich die Strom­kosten für alle. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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