Wir zerstören PFAS direkt vor Ort, bevor weiterer Abfall entsteht”

Ein aktuelles Gerichts­urteil sorgt für Aufmerk­samkeit: Wer PFAS ins Grund­wasser einträgt, haftet grund­sätzlich für die Verun­rei­nigung und muss für Schäden aufkommen. In dem verhan­delten Fall waren belastete Papier­schlämme ausge­bracht worden. Doch wie lassen sich PFAS, die wegen ihrer extremen Bestän­digkeit als „Ewig­keits­che­mi­kalien” gelten, überhaupt aus Abwässern entfernen? Einen neuar­tigen Ansatz verfolgt das Startup PFASuiki. Im Interview erläutern die Gründer Jana Söffken und Donald Dibra, wie ihre Tech­no­logie PFAS nicht nur heraus­filtert, sondern voll­ständig zerstören soll.

Kreislaufwirtschaft

„Umnutzung bestehender Gebäude stärker fördern als Neubau”

Umnutzung bestehender Gebäude stärker fördern als Neubau”

Grünes oder nach­hal­tiges Bauen wird zur Notwen­digkeit – aus Ressour­cen­gründen, durch recht­liche Vorgaben oder ganz einfach zur Vermeidung von stranded assets. Im Interview erklärt Anika Möcker, Profes­sorin für Nach­hal­tiges Bauen und Betreiben, wie das gelingen kann.

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Nach­hal­tiger Wasser­stoff aus Abfällen

Nach­hal­tiger Wasser­stoff aus Abfällen

Wasser­stoff gilt als eine der Schlüs­sel­tech­no­logien für die Ener­gie­wende und als zentraler Bestandteil einer klima­neu­tralen Industrie. Doch auch seine rege­ne­rative Erzeugung, vorrangig mittels Elek­trolyse oder aus Biomasse, ist nicht per se nach­haltig. Dafür braucht es geeignete Prozesse – und einen kreis­lauf­ar­tigen Umgang mit dem Ausgangs­stoff Wasser.

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Leben­diges Pilz­ma­terial für Faserverbundstoffe

Leben­diges Pilz­ma­terial für Faserverbundstoffe

Pilze könnten die Mate­ri­al­wis­sen­schaft revo­lu­tio­nieren. Forschende der Empa entwi­ckelten ein reiß­festes, viel­sei­tiges und voll­ständig biolo­gisch abbau­bares Bioma­terial aus dem Mycel des Gemeinen Spalt­blätt­lings – ohne chemische Zusätze und mit großem Potenzial für nach­haltige Anwendungen.

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UN-​Plastikabkommen bleibt ohne Durchbruch

UN-​Plastikabkommen bleibt ohne Durchbruch

In Genf haben 1.400 Dele­gierte aus 183 Ländern über ein globales Plas­tik­ab­kommen verhandelt – erneut ohne Einigung. Zwei Wissen­schaft­le­rinnen ziehen Bilanz, erklären die Knack­punkte und fordern mehr Tempo für ein wirksames Abkommen.

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Der Grund­stein für eine zirkuläre Textilwirtschaft

Der Grund­stein für eine zirkuläre Textilwirtschaft

Die Auto­mo­bil­in­dustrie steht unter Druck, ihre Wert­schöp­fungs­ketten nach­hal­tiger zu gestalten. Damit rückt das Thema Innen­raum­ge­staltung und insbe­sondere das Textil­re­cy­cling in den Vorder­grund. Sitze, Dach­himmel, Türver­klei­dungen, Instru­men­ten­tafeln, Teppiche und Koffer­raum­aus­klei­dungen bestehen aus hoch­wer­tigen Mate­rialien, deren syste­ma­tische mate­rielle Rück­führung bislang kaum indus­triell umgesetzt wurde. Doch neue Konzepte, Mate­rialien und Akteure bringen Bewegung in den Markt.

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Serielles Bauen: Recht­liche Hürden bremsen großes Potenzial

Serielles Bauen: Recht­liche Hürden bremsen großes Potenzial

Auch die neue Regierung wird das serielle und modulare Bauen in der einen oder anderen Form forcieren, also Entwicklung und Anwendung fördern. Die Poten­ziale sind in der Tat groß. Es gibt aber auch deutliche Grenzen in der Anwendung dieser neuen, eigentlich jedoch alten Bauweise.

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KI-​gesteuerte Wehr­klappen helfen gegen Überflutungen

KI-​gesteuerte Wehr­klappen helfen gegen Überflutungen

Der Klima­wandel macht sich weltweit immer stärker bemerkbar – mit einer Zunahme extremer Wetter­ereig­nisse wie lang­an­hal­tenden Dürre­pe­rioden und plötz­lichen Stark­re­gen­fällen. Die sorgen in Städten für massive Probleme. Mit Hilfe von KI könnten sie einge­dämmt werden.

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EnWiPo
Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

Die neuen Chefs

Die neuen Chefs

Die Arbeitswelt 2026 ist von tiefgreifenden Umbrüchen geprägt. Technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz verändern Wertschöpfungsketten. New Work stellt etablierte Arbeitsmodelle infrage. Parallel dazu verschärft sich der Wettbewerb um Fachkräfte und...

Von der Biogas­anlage zur Bioraffinerie

Von der Biogas­anlage zur Bioraffinerie

Die Transformation biogener Reststoffe in marktfähige Energieträgern gilt als zentraler Hebel für eine klimaneutrale Energie- und Mobilitätswirtschaft. Das Projekt Pilot-SBG „Bioressourcen und Wasserstoff zu Methan als Kraftstoff“ betreibt auf dem Gelände des...