Harald Horn ist Professor für Wasserchemie und Wassertechnologie am Engler-Bunte-Institut des KIT. Foto: KIT

„Die Stoffe gehören nicht in die Umwelt – aber unser Wirt­schaften bringt sie dorthin”

von | 16. Juni 2026

Medi­ka­men­ten­rück­stände, Hormone und PFAS belasten zunehmend Gewässer und Trink­was­ser­res­sourcen. Neue EU-​Vorgaben erhöhen den Druck auf die Wasser­wirt­schaft, wirksame Lösungen zu finden. Welche Tech­no­logien bei der Entfernung dieser Mikro­schad­stoffe künftig eine Schlüs­sel­rolle spielen, erläutert Prof. Dr. Harald Horn vom KIT.

sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Medi­ka­men­ten­rück­stände, hormon­aktive Substanzen und PFAS gelten inzwi­schen als Dauer­gäste im Wasser­kreislauf. Wie schätzen Sie die Umwelt- und Gesund­heits­gefahr ein – auch mit Blick auf die Trinkwasserversorgung?

Harald Horn: Ich bin kein Toxi­kologe, aber grund­sätzlich gilt: Diese Stoffe gehören nicht in die Umwelt – Punkt. Unser Lebensstil bringt jedoch täglich Stoff­ströme in Gang, deren Rück­stände kaum schadlos zu besei­tigen sind. Gerade bei Medi­ka­menten oder PFAS sprechen wir von Substanzen, die für eine hohe Funk­tio­na­lität im Körper oder in tech­ni­schen Anwen­dungen optimiert sind – und eben nicht für den biolo­gi­schen Abbau. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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