Für die im Aufbau befindliche Wasserstoffwirtschaft in Deutschland, etwa für Tankstellen, wird weißer Wasserstoff keine Rolle spielen. Foto: Frank Urbansky

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

von | 10. Juni 2026

In der Farb­sys­te­matik des Wasser­stoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entste­henden Wasser­stoff, der theo­re­tisch ener­ge­tisch genutzt werden könnte. Die damit verbun­denen Erwar­tungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die global verfüg­baren Poten­ziale als deutlich begrenzt.

Weißer Wasser­stoff – auch als natür­licher oder geogener Wasser­stoff bezeichnet – beschreibt mole­ku­laren Wasser­stoff (H₂), der nicht indus­triell erzeugt wird, sondern im Unter­grund durch geolo­gische Prozesse entsteht und poten­ziell gefördert werden kann. Anders als grüner oder blauer Wasser­stoff ist er damit kein Ergebnis tech­ni­scher Umwandlung, sondern ein natür­licher Ener­gie­träger. In der öffent­lichen Debatte wird er zunehmend als möglicher Game­ch­anger gehandelt. Doch wie belastbar ist diese Hoffnung?

Häufigstes Element, aber flüchtig

Grund­sätzlich ist Wasser­stoff das häufigste Element im Universum. Auf der Erde tritt er jedoch über­wiegend in gebun­dener Form auf – etwa in Wasser oder Kohlen­was­ser­stoffen. Für eine ener­ge­tische Nutzung ist hingegen freier, mole­ku­larer Wasser­stoff erforderlich. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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