Rechenzentren produzieren kontinuierlich Abwärme, die ebenso kontinuierlich genutzt werden sollte. Grafik generiert mit AI

Mit Computing-​Cluster Wärme aus Rechen­zentren effi­zi­enter nutzen

von | 9. Juni 2026

Rechen­zentren erzeugen konti­nu­ierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme syste­ma­tisch in Wärme­netze zu inte­grieren und mit digitaler Infra­struktur zu koppeln.

Die Idee, Rechen­leistung und Wärme­ver­sorgung mitein­ander zu verbinden, basiert auf einem physi­ka­lisch einfachen, bislang jedoch kaum genutzten Prinzip: Nahezu die gesamte in Rechen­zentren einge­setzte elek­trische Energie wird in Wärme umge­wandelt. Moderne Ansätze greifen genau diesen Punkt auf und machen die Abwärme gezielt nutzbar. Im Zentrum steht dabei die soge­nannte DCC-​Technologie (Dezen­trale Computing Cluster), bei der Compu­ter­server nicht mehr nur als IT-​Infrastruktur betrachtet werden, sondern als konti­nu­ierlich verfügbare Wärmequelle.

Inte­gration als Technologieansatz

Das Grund­prinzip der DCC-​Technologie besteht darin, Hoch­leis­tungs­rechner gezielt in energie- und wärme­tech­nische Systeme zu inte­grieren. Die Server werden dabei nicht isoliert betrieben, sondern als Teil einer Infra­struktur, die sowohl Rechen­leistung als auch Wärme bereit­stellt. „Praktisch die gesamte elek­trische Energie wird effizient in wertvolle Wärme umge­wandelt”, so das auf DCC spezia­li­sierte Unter­nehmen P2H Computing Cluster aus Zug in der Schweiz. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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