Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme systematisch in Wärmenetze zu integrieren und mit digitaler Infrastruktur zu koppeln.
Die Idee, Rechenleistung und Wärmeversorgung miteinander zu verbinden, basiert auf einem physikalisch einfachen, bislang jedoch kaum genutzten Prinzip: Nahezu die gesamte in Rechenzentren eingesetzte elektrische Energie wird in Wärme umgewandelt. Moderne Ansätze greifen genau diesen Punkt auf und machen die Abwärme gezielt nutzbar. Im Zentrum steht dabei die sogenannte DCC-Technologie (Dezentrale Computing Cluster), bei der Computerserver nicht mehr nur als IT-Infrastruktur betrachtet werden, sondern als kontinuierlich verfügbare Wärmequelle.
Integration als Technologieansatz
Das Grundprinzip der DCC-Technologie besteht darin, Hochleistungsrechner gezielt in energie- und wärmetechnische Systeme zu integrieren. Die Server werden dabei nicht isoliert betrieben, sondern als Teil einer Infrastruktur, die sowohl Rechenleistung als auch Wärme bereitstellt. „Praktisch die gesamte elektrische Energie wird effizient in wertvolle Wärme umgewandelt”, so das auf DCC spezialisierte Unternehmen P2H Computing Cluster aus Zug in der Schweiz. …
Gekürzt. Geschrieben für SpringerProfessional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.



0 Kommentare