Druckluftspeicher sind für Energiewende unwirtschaftlich

Der einzige große Druckluftspeicher in Deutschland wird in Huntorf betrieben. Ein Projekt auch die bei der Kompression entstehende Abwärme zu nutzen, erwies sich als nicht wirtschaftlich. Govgel / Wikimedia / gemeinfrei
Der einzige große Druckluftspeicher in Deutschland wird in Huntorf betrieben. Ein Projekt auch die bei der Kompression entstehende Abwärme zu nutzen, erwies sich als nicht wirtschaftlich. Grafik: Govgel / Wikimedia / gemeinfrei

Das Speicherproblem der Energiewende wird dring­li­cher. Technologisch mög­lich wären Druckluftspeicher. Doch nach dem der­zei­ti­gen Stand sind sie nicht wirt­schaft­lich ein­setz­bar.

Die Energiewende braucht Speicher, um fluk­tu­ie­rende Windenergie und Solarstrom aus­zu­glei­chen. Eine tech­no­lo­gi­sche Möglichkeit wären Druckluftspeicher, die über­schüs­si­gen Strom in Form von kom­pri­mier­ter Luft spei­chern und bei Bedarf die­sen unter Erzeugung elek­tri­scher Energie wie­der abge­ben.

„Seit eini­gen Jahren wird der Einsatz von sog. Druckluftspeicher-Kraftwerken, in der Fachliteratur oft als CAES-Kraftwerke (Compressed Air Energy Storage) bezeich­net, für die Speicherung von Windenergie dis­ku­tiert … Die Realisierung von Druckluftspeichern ist, ähn­lich wie die­je­nige von Pumpspeicherwerken, an das Vorhandensein natür­li­cher oder von Menschen geschaf­fe­ner Speichermöglichkeiten für die kom­pri­mierte Luft gebun­den. Insbesondere die durch den Salzbergbau ent­stan­de­nen unter­ir­di­schen Kavernen eig­nen sich dafür“, beschreibt Springer Vieweg-Autor Erich Hau in sei­nem Buchkapitel Anwendungskonzeptionen und Einsatzbereiche auf Seite 706 die schwie­ri­gen Voraussetzungen für diese Technologie.

Ein wei­te­rer Nachteil: Die Wärmeentwicklung. Die ent­steht bei jeder Kompression und min­dert den Wirkungsgrad der Technologie. Im bes­ten Fall kommt sie auf 40 Prozent – das ent­spricht in etwa einem moder­nen Kohlekraftwerk. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Professional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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