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Wie Exis­tenz­gründer günstig Marketing betreiben können

von | 8. Oktober 2017

In Deutschland bestehen über 90 % Prozent der Unter­nehmen aus klein- und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen. Gerade in der sich im Umbruch befind­lichen Ener­gie­branche sind sie nicht wegzu­denken. Oftmals kommen gerade die inno­va­tiven Lösungen, die für die Ener­gie­wende benötigt werden, von Existenzgründern.

Wegen ihrer poli­ti­schen Bedeutung und ihres meist begrenzten Zugangs zu Kapital, werden diese oft vom Staat subven­tio­niert. Trotzdem fehlt vielen das Geld für geschicktes Marketing, um sich einen Namen in der Branche zu machen. Jedoch gibt es ein paar einfache Tipps vom Klapp­rahmen bis zur regio­nalen Zeitung. 

Welche Möglich­keiten habe ich 

Ganz ohne Geld wird es natürlich auch nicht gehen, aber es gibt Möglich­keiten, die das Budget nicht sprengen lassen. Seit der Globa­li­sierung lässt es sich prima mit dem Internet arbeiten. Social Media oder das Betreiben eines Blogs kostet in der Regel kein Geld, aber ein Maß an Zeit. News­letter können auch eine günstige Variante darstellen. Wichtig ist zu wissen welche Ziel­gruppe man ansprechen möchte. Sowohl bei Facebook als auch bei Xing gibt es Gruppen, in denen sich Menschen austau­schen. Dort lässt sich gut eine Ziel­gruppe ansprechen.

Nicht zu vergessen ist das Pflegen der eigenen Homepage, wo sie unter anderem Videos hochladen können. FAQ-​Videos lassen sich bereits mit einer Webcam produ­zieren und erhöhen Ihren Content. Wenn Sie sich Regional beschränken möchten, sollten Sie eventuell auf Radio­werbung oder Plakate zurück­greifen. Diese Option wird mitt­ler­weile eher selten genutzt, da sie als überholt und unmodern gilt.

Tue Gutes und rede drüber

Wer dennoch kosten­günstig in den Print­medien erscheinen möchte, sollte mit seiner Firma an sozialen Projekten teil­nehmen. Dies kann da zu führen, dass regionale Zeit­schriften kostenlos über Sie berichten. Für besonders Kreative lässt sich das Guerilla Marketing empfehlen. Hierbei ist es wichtig in das Bewusstsein der zu errei­chenden Menschen vor zu dringen, indem man mit einem über­ra­schenden Element arbeitet. Dadurch ist die Wahr­schein­lichkeit, nicht vergessen zu werden, sehr hoch.

Um sich noch weiter von der Konkurrenz abzuheben, lohnt es sich über Aktionen und Rabatte nach­zu­denken. Diese könnten zum Beispiel in Ihrem Schau­fenster beworben werden oder Sie veran­stalten ein Marketing-​Event. Auf diesen Events können auch Give-​Aways verteilt werden. Auf Messen und Events wird man überhäuft mit Geschenken wie Kugel­schreibern oder Aufklebern, da Ihre Firma dadurch besser im Gedächtnis bleibt. Als eine weitere Aktion könnte ein Gewinn­spiel in Frage kommen.

Auf Social Media Platt­formen lässt sich damit nicht nur die Kunden­bindung sondern auch die Reich­weite erhöhen. Letzt­endlich ist es wichtig wie flexibel man mit Zeit arbeiten kann, denn kosten­güns­tiges Marketing zu betreiben ist nicht sonderlich schwierig. Irgendwann sollte dennoch ein Kunden­stamm und folglich eine Einnah­me­quelle vorhanden sein um das Geschäft voran­zu­treiben. Fazit: Mit geringem Budget lässt es sich auch Vermarkten.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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