Die Gefahr von Hochwasser könnte insbesondere in küstennahen Regionen zunehmen. Foto: Frank Urbansky

Wo Klima­ri­siken in Deutsch­lands Städten besonders groß sind

von | 24. März 2026

Ein neuer Klima­ri­si­ko­index zeigt, wie stark 400 Kreise und Städte heute und bis 2050 von Sturm, Stark­regen, Hitze und weiteren Gefahren betroffen sein könnten. Küsten- und Fluss­re­gionen tragen besonders hohe Risiken – zugleich fehlen vielen Kommunen ausrei­chende Mittel für Vorsorgemaßnahmen.

Wie unter­schiedlich die regio­nalen Folgen des Klima­wandels ausfallen, verdeut­licht der neue Klima­ri­si­ko­index, den Wissen­schaftler des Instituts der deutschen Wirt­schaft (IW) gemeinsam mit der ERGO-​Versicherung entwi­ckelt haben. Die Analyse basiert auf dem Risi­ko­modell K.A.R.L. der Köln.Assekuranz, einer ERGO-​Tochter, und bewertet für alle 400 Kreise und kreis­freien Städte die Gefährdung durch Sturm, Stark­regen, Hitze, Dürre und Hagel – heute und mit Blick auf das Jahr 2050. Der Index misst dabei die Verwund­barkeit der Infra­struktur auf einer Skala von 0 (gering) bis 10 (hoch).

Küsten und Flüsse im Fokus

Besonders gefährdet sind Städte und Gemeinden in Küstennähe oder entlang großer Flüsse. Den höchsten Wert weist Wilhelms­haven auf: Der Index liegt dort aktuell bei 5,7 und steigt bis 2050 auf 5,9 – der Spit­zenwert unter allen unter­suchten Regionen. Am anderen Ende der Skala steht Kempten im Allgäu. Dort erhöht sich der Wert von 2,8 auf 3,1. Zwar nimmt auch dort Stark­re­gen­risiko deutlich zu, insgesamt bleiben die Gefahren jedoch vergleichs­weise gering. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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