Con­trac­ting rechnet sich häufig bei großen Strom­ver­bräu­chen

Gebäude eines BHKW zur Versorgung eines Wohnblocks in einem Contracting-Modell. Foto: Frank Urbansky
Gebäude eines BHKW zur Versorgung eines Wohnblocks in einem Contracting-Modell. Foto: Frank Urbansky

Energie-Contracting setzt sich in der Woh­nungs­wirt­schaft, aber auch im gewerb­li­chen Bereich und der Indus­trie immer mehr durch. Mehrere Vari­an­ten – von Nur-Lieferung bis Ener­gie­ein­spa­rung – sind möglich.

Beim Con­trac­ting wird die Ener­gie­ver­sor­gung einer Immo­bi­lie oder eines Gebäu­de­kom­ple­xes nicht durch den Betrei­ber selbst gere­gelt. »Con­trac­ting ist defi­niert als die ›zeit­lich und räum­lich abge­grenzte Über­tra­gung von Auf­ga­ben der Ener­gie­be­reit­stel­lung und Ener­gie­lie­fe­rung auf einen Dritten, der im eigenen Namen und auf eigene Rech­nung handelt‹ «, umreißt dies die Springer-Autorin Ulrike Fettke auf Seite 85 ihres Buch­ka­pi­tels »Gover­nance und Inno­va­ti­vi­tät kom­mu­na­ler Wärmeliefer-Contracting Pro­jekte«

Fest­ge­setzt werden Menge und Qua­li­tät der Ener­gie­ar­ten. Dabei kann es sich um Wärme, Strom, Kälte oder auch Wasser oder Was­ser­dampf, etwa für indus­tri­elle Pro­zesse, handeln. Contracting-Modelle eignen sich sowohl für neu errich­tete Gebäude als auch für neue Ener­gie­ver­sor­gungs­lö­sun­gen bei Sanie­run­gen. Wann und wie Con­trac­ting zum Einsatz kommen soll, muss vorher genau durch den Betrei­ber oder den Eigen­tü­mer der Immo­bi­lie über­legt werden. Denn nicht immer lohnt sich diese Lösung, für die es mehrere Vari­an­ten gibt – etwa als reine Ener­gie­lie­fe­rung oder kom­bi­niert mit Ener­gie­ein­spar­ef­fek­ten …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.