Ölfil­ter: Garan­ten für Lang­le­big­keit der Ölhei­zung

Verschiedene Typen von Ölfiltern. Foto: Oventrop
Verschiedene Typen von Ölfiltern. Foto: Oventrop

Der Filter in einer Ölhei­zung macht primär das, was alle Filter machen: Er hält Schmutz bzw. Par­ti­kel­chen aus dem Heizöl zurück und schützt so die Anlage mit ihren Tech­nik­kom­po­nen­ten. Spe­zi­ell im Fall einer Ölhei­zung sind das Bren­ner­pumpe und Düse.

Inzwi­schen domi­nie­ren Ein­strang­sys­teme, die eine effi­zi­en­tere Fil­te­rung erlau­ben. Zusätz­li­che und häufig im Filter inte­grierte Kom­po­nen­ten wie Vakuum­me­ter und Ent­lüf­ter unter­stüt­zen bei Wartung und Betrieb.

Neben dem Schutz von Bren­ner­pumpe und -düse vor Schmutz dient die Fil­ter­ar­ma­tur auch als Absperr­ein­rich­tung für den Brenn­stoff. Gleich­zei­tig fun­giert sie als Hal­te­rung und Anschluss­punkt für die Bren­ner­schläu­che.

Stan­dard sind heute Filter‐Entlüfter‐Kombinationen, die es aber nur für das Ein­strang­sys­tem mit Rück­lauf­zu­füh­rung gibt. Das Zweistrang­sys­tem, früher weit ver­brei­tet, ist stark rück­läu­fig. Das liegt nicht zuletzt an einer recht­li­chen Rege­lung. „Denn nach der TRwS 791 sind bestehende Zweistrang­an­la­gen auf Ein­strang­sys­teme umzu­rüs­ten und mit einem Heber­schutz­ven­til aus­zu­stat­ten“, so Bern­hard Tigges vom Arma­tu­ren­her­stel­ler Oven­trop.

Doch auch ein tech­ni­scher Vorteil spricht gegen die alte Zweistrang­lö­sung. „Im Ein­strang­be­trieb wird nur der Brenn­stoff gefil­tert, der tat­säch­lich ver­braucht wird. Im Zweistrang­be­trieb wird dagegen ständig die gesamte För­der­menge der Pumpe gefil­tert, also ein Viel­fa­ches der tat­säch­lich ver­brauch­ten Menge“, so Ralf Schrö­der von Filter­her­stel­ler Afriso.

Viel Umwäl­zen – viel Abla­ge­rung

Bei einer übli­chen Bren­ner­pumpe ent­sprach das früher (Zweistrang­sys­tem) einer Umwälz­menge von 40 bis 60 Litern pro Stunde“, rechnet Tigges. Durch den Rück­lauf fließt ein großer Teil des Heiz­öles zurück zum Tank. Das Öl kommt somit mehr­fach mit den Werk­stof­fen der Öllei­tung, Arma­tu­ren und Bren­ner­pumpe sowie im Tank mit Luft in Kontakt, wodurch es schnel­ler altert und Sedi­mente bildet. Das wie­derum lässt die Filter schnel­ler ver­schmut­zen und Wechsel häu­fi­ger not­wen­dig werden.

Beim Ein­strang­fil­ter hin­ge­gen würden nur etwa zwei bis drei Liter pro Stunde (bei einer Brenn­er­leis­tung von etwa 20 bis 30 kW) gefil­tert. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 03/2019 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.