Verschiedene Typen von Ölfiltern. Foto: Oventrop

Ölfilter: Garanten für Lang­le­bigkeit der Ölheizung

von | 20. März 2019

Der Filter in einer Ölheizung macht primär das, was alle Filter machen: Er hält Schmutz bzw. Parti­kelchen aus dem Heizöl zurück und schützt so die Anlage mit ihren Tech­nik­kom­po­nenten. Speziell im Fall einer Ölheizung sind das Bren­ner­pumpe und Düse. 

Inzwi­schen domi­nieren Einstrang­systeme, die eine effi­zi­entere Filterung erlauben. Zusätz­liche und häufig im Filter inte­grierte Kompo­nenten wie Vakuum­meter und Entlüfter unter­stützen bei Wartung und Betrieb.

Neben dem Schutz von Bren­ner­pumpe und ‑düse vor Schmutz dient die Filter­ar­matur auch als Absperr­ein­richtung für den Brenn­stoff. Gleich­zeitig fungiert sie als Halterung und Anschluss­punkt für die Brennerschläuche.

Standard sind heute Filter-​Entlüfter-​Kombinationen, die es aber nur für das Einstrang­system mit Rück­lauf­zu­führung gibt. Das Zweistrang­system, früher weit verbreitet, ist stark rück­läufig. Das liegt nicht zuletzt an einer recht­lichen Regelung. „Denn nach der TRwS 791 sind bestehende Zweistrang­an­lagen auf Einstrang­systeme umzu­rüsten und mit einem Heber­schutz­ventil auszu­statten“, so Bernhard Tigges vom Arma­tu­ren­her­steller Oventrop.

Doch auch ein tech­ni­scher Vorteil spricht gegen die alte Zweistrang­lösung. „Im Einstrang­be­trieb wird nur der Brenn­stoff gefiltert, der tatsächlich verbraucht wird. Im Zweistrang­be­trieb wird dagegen ständig die gesamte Förder­menge der Pumpe gefiltert, also ein Viel­faches der tatsächlich verbrauchten Menge“, so Ralf Schröder von Filter­her­steller Afriso.

Viel Umwälzen – viel Ablagerung

Bei einer üblichen Bren­ner­pumpe entsprach das früher (Zweistrang­system) einer Umwälz­menge von 40 bis 60 Litern pro Stunde“, rechnet Tigges. Durch den Rücklauf fließt ein großer Teil des Heizöles zurück zum Tank. Das Öl kommt somit mehrfach mit den Werk­stoffen der Ölleitung, Armaturen und Bren­ner­pumpe sowie im Tank mit Luft in Kontakt, wodurch es schneller altert und Sedimente bildet. Das wiederum lässt die Filter schneller verschmutzen und Wechsel häufiger notwendig werden.

Beim Einstrang­filter hingegen würden nur etwa zwei bis drei Liter pro Stunde (bei einer Bren­ner­leistung von etwa 20 bis 30 kW) gefiltert. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 03/​2019 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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