För­de­run­gen 2019: Zum Glück ändert sich nichts

Pelletheizungen erfahren eine sehr hohe staatliche Förderung. Foto: DEPI
Pelletheizungen erfahren eine sehr hohe staatliche Förderung. Foto: DEPI

In diesem Jahr könnten Klimaschutz‐ und Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz neu ver­ab­schie­det werden. Ob sich das auf die För­de­rung beim Wechsel auf eine neue Ölhei­zung aus­wirkt, ist derzeit noch nicht zu sagen. Wahr­schein­lich ist es jedoch nicht, daran hätte niemand in der Koali­tion ein Inter­esse.

Und beson­ders sinn­voll wäre eine Abschaf­fung der För­de­rung auch nicht. 2020 wird es eine neue För­der­struk­tur für Ener­gie­ef­fi­zi­enz und erneu­er­bare Wärme geben. Details sind aber noch nicht bekannt. Für die För­de­rung von Holz­hei­zun­gen ist jedoch kaum eine Ände­rung zu erwar­ten.

Was sollen die neuen Gesetze bewir­ken? 21 Mil­lio­nen Gebäude ver­brau­chen 35 Prozent des hie­si­gen End­ener­gie­ver­brauchs. Knapp zwei Drittel davon wurden vor 1979 errich­tet, also bevor es so etwas wie einen gesetz­li­chen Wär­me­schutz in Deutsch­land gab. Bis zum nächs­ten Jahr sollen in dem Bereich 20 Prozent an Treib­haus­ga­sen ein­ge­spart werden, mittels erneu­er­ba­rer Ener­gien. Derzeit sind es 14 Prozent. Bis 2030 sollen es gar 67 oder 66 Prozent sein – auch sehr ambi­tio­niert. Genug För­der­mit­tel stehen zur Ver­fü­gung.

Für die Ölhei­zung bleibt – noch – alles gleich. „Laut gel­ten­dem Koali­ti­ons­ver­trag soll die För­de­rung erhal­ten bleiben“, so das IWO. Genauer heißt es darin: „Der Aus­tausch von alten, inef­fi­zi­en­ten Hei­zungs­an­la­gen gegen moderne, hoch­ef­fi­zi­ente Hei­zun­gen (auch Brenn­wert­kes­sel) wird wei­ter­hin zur Errei­chung unserer Kli­ma­ziele geför­dert«. Im Kli­ma­schutz­plan von 2016 hin­ge­gen sollte die Aus­tausch­för­de­rung für aus­schließ­lich auf fos­si­len Ener­gie­trä­gern basie­rende Heiz­tech­ni­ken zum Jahr 2020 aus­lau­fen. Auch eine steu­er­li­che Absetz­bar­keit könnte kommen. …

In Kraft sind nach wie vor die För­de­run­gen durch BAFA (Zuschuss) und KfW (Kredit, siehe auch Wie der Wechsel auf Öl‐Brennwerttechnik geför­dert wird). Gerade die Kredite sind auf­grund der anhal­ten­den Nied­rig­zin­sen nahezu unschlag­bar günstig. „Wer also schon seit gerau­mer Zeit plant, seine Hei­zungs­an­lage zu opti­mie­ren bezie­hungs­weise zu moder­ni­sie­ren oder mit dem Ein­stieg in die Pho­to­vol­taik lieb­äu­gelt, findet immer noch gute Vor­aus­set­zun­gen“, so das Portal Heiz​spa​rer​.de. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 03/2019 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.