Turbinen, wie hier im Speicherkraftwerk Walchensee, nutzen das natürliche Gefälle des Wassers für ihren Antrieb. Foto: Frank Urbansky

Pump­spei­cher­kraft­werke leiden unter mangelnder Akzeptanz und Preisverfall

von | 14. Juli 2020

Pump­spei­cher­kraft­werke können Last­spitzen aufnehmen und abdecken. Das macht sie zum idealen Partner der Ener­gie­wende – eigentlich. Denn sie leiden unter mangelnder Bürger­ak­zeptanz und Preisverfall.

Wasser­kraft spielt in der Strom­erzeugung hier­zu­lande mit einem Beitrag von rund drei Prozent eine eher unter­ge­ordnete Rolle. „Wasser­kraft hat im deutschen Ener­giemix tradi­tionell nur lokal eine Bedeutung und auch zukünftig spielt sie bei der Ener­gie­wende, aufgrund des geringen Ausbau­po­ten­tials, eine nur geringe Rolle. Demzu­folge wird in Deutschland gesell­schaftlich, bei Fragen um Ener­gie­wende und Parti­zi­pation, wenig an die Wasser­kraft gedacht”, resü­mieren die Springer VS-​Autoren Hans Peter Schiffer und Thomas Hennig in ihrem Buch­ka­pitel „Die Rolle der Wasser­kraft bei der globalen Strom­erzeugung. Welche Schlüsse lassen sich aus den Parti­zi­pa­ti­ons­er­fah­rungen ziehen?” auf Seite 643.

Insbe­sondere hydrau­lische Pump­spei­cher­kraft­werke, die tagsüber bei Bedarf durch Ableiten des Wassers aus einem höher­ge­le­genen Becken in ein tiefer­ge­le­genes Strom produ­zieren und es nachts dank billigen Stroms wieder hinauf­pumpen, wären ein idealer Partner der Ener­gie­wende. Denn sie können auch nachts über­schüssige Wind­energie für ihre Pump­pro­zesse nutzen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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