Nord Stream 2 bleibt umstrit­ten, wird aber fertig

Verladen von Leitungsrühren für die Gaspipeline Nord Stream 2 zur Unterwassermontage am Ostseehafen Mukrahn. Foto: Frank Urbansky

Seit Beginn der Pla­nun­gen von Nord Stream 2 war die Ostsee-Pipeline umstrit­ten. Doch sie wird derzeit wei­ter­ge­baut und wohl Ende des Jahres fertig. Für Deutsch­land hat sie mehrere Vor­teile.

Nord Stream 2 ist der zweite Pipe­lin­est­rang, der vom rus­si­schen Fest­land direkt nach Deutsch­land durch die Ostsee führt. Unbe­strit­ten ist, dass dadurch die Versorgungs- und Preis­si­cher­heit hier­zu­lande erhöht wird. Doch EU und NATO-Bündnispartner wie Polen oder die bal­ti­schen Länder hatten schon immer heftige Vor­be­halte. Schließ­lich sorgten 2019 harte US-Sanktionen für Bau­ver­zö­ge­run­gen. »Dennoch stellt sich die Frage, ob Nord Stream 2 für Deutsch­land von Vorteil oder von Nach­teil wäre, denn aus öko­no­mi­scher Sicht ist LNG teurer als Pipe­line­gas und eigent­lich lassen sich private Firmen kaum dazu zwingen, von poli­ti­schen Motiven aus­ge­hend zu handeln«, beschrei­ben die Springer-Autoren Oleg Niki­fo­rov und Gunter‑E. Hacke­mes­ser auf Seite 227 ihres Buch­ka­pi­tels Nord Stream 2 die Gemenge­lage.

Von der Bun­des­re­gie­rung wurden die Beden­ken der Partner zwar in den Wind geschla­gen, aber bis heute nicht aus­ge­räumt. Das offen­sicht­lichste Argu­ment dabei ist die Umge­hung des Land­we­ges etwa über die Ukraine, aber auch durch Polen, so dass diesen Ländern wich­tige Tran­sit­ge­büh­ren ent­ge­hen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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