GEIG: Eher Bremser als Schritt­ma­cher

Das Eichen von Ladesäulen gehört bei öffentlichen Zapfpunkten mit dazu. Nur rein privat genutzte Ladesäulen, auch solche für Mitarbeiter, sind davon ausgenommen. Foto: EMH

Das künf­tige Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) zwingt auch die Immo­bi­li­en­wirt­schaft zu, wenn auch vorerst relativ gerin­gen, Inves­ti­tio­nen in die E‑Mobilität. Dabei wäre es ratsam, weit nach vorn zu schauen und lieber schon jetzt in Zukunfts­mo­bi­li­tät zu inves­tie­ren. Daraus könnten sich auch neue Geschäfts­fel­der ergeben.


Für Immo­bi­li­en­be­trei­ber bedeu­tet das GEIG ganz kon­krete Vor­ga­ben. Bei Wohn­ge­bäu­den mit mehr als zehn Stell­plät­zen muss im Falle eines Neubaus, aber auch bei einer umfas­sen­den Sanie­rung, jeder ein­zelne Stell­platz mit einem Leer­rohr für eine künf­tige Ver­ka­be­lung aus­ge­stat­tet werden. Bei Nicht­wohn­ge­bäu­den gilt das für jeden fünften Stell­platz. Bis 2025 müssen zudem alle Nichtwohn-Immobilien mit mehr als 20 Stell­plät­zen mit min­des­tens einem Lade­punkt aus­ge­stat­tet sein.

Aus­nah­men gibt es auch hier. Für kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men gilt das nur ein­ge­schränkt, wenn ihnen die Immo­bi­lie gehört und auch von ihnen genutzt wird oder wenn die Instal­la­tion der Ladein­fra­struk­tur 7 Prozent der gesam­ten Sanie­rungs­kos­ten über­steigt. …


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