Nachhaltig errichtete Gebäude können auch modern aussehen, wie dieses Gebäude in der Prinses Irenenstraat in Amsterdam. Foto: Nuveen

Der Schlüssel zu Net Zero

von | 26. Oktober 2021

Was für Brenn­stoffe und Strom gilt, wird eines Tages auch für Baustoffe und Gebäude gelten: Null CO2, Null andere Treib­hausgase. Net Zero. Nur nach­haltige Baustra­tegien ermög­lichen dies. Was im Neubau zumindest heute schon in großen Teilen möglich ist, wird im Bestand zum Problem. Lösen lässt es sich nur mit Kompen­sa­tionen, die von Kritikern als Ablass­handel geschmäht werden.

Der Bau von Gebäuden trägt in nicht unwe­sent­lichem Maße zum Klima­wandel bei. Allein die weltweite Zement­her­stellung sorgt für 8 % aller Treib­haus­gas­emis­sionen (zum Vergleich: Haushalte tragen mit 3 % dazu bei, das viel gescholtene Klimaschutz-​Sorgenkind Verkehr kommt auf 18 %).

Dabei drängt die Zeit. Bis 2045 soll der Gebäu­de­be­stand klima­neutral sein, so die Vorgaben des neuen Klima­schutz­ge­setzes von 2021. Klima­neu­tra­lität erfordert eine andere Strategie als die reine Vermin­derung von Primär­energie. Das euro­päische Klima­schutz­gesetz vom 29. Juli 2021 fordert für 2050 Netto-​Null. Dann müssen auch geringe Rest­emis­sionen so einge­bunden werden, dass sie nicht in die Atmo­sphäre gelangen. …


Gekürzt. Geschrieben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­ständige Beitrag erschien in der Nummer 10/​2021. Gratis testen unter https://​www​.haufe​-immo​bi​li​en​wirt​schaft​.de

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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