PV-Anlagen auch zur Eigenstromversorgung können bald Pflicht auf allen Neubaudächern werden. Auch für Parkflächen ist dies in einigen Bundesländern bereits angedacht. Foto: Frank Urbansky

Wie man Eigen­strom sinnvoll in der Immobilie verwendet

von | 8. März 2022

Die Erzeugung von Eigen­strom auf, an oder in einer Immobilie wird derzeit vom Gesetz­geber vorge­geben und gefördert wie noch nie. Dabei ist es vor allem sinnvoll, den Strom selbst zu verbrauchen, und zwar so viel wie möglich davon. Das kann durch eine Lade­infra­struktur geschehen oder durch strom­ba­sierte Heiz­systeme. In jedem Fall nötig sind Speicher und ein intel­li­gentes Energiemanagementsystem.

Zentral für den Eigen­ver­brauch von selbst erzeugtem Strom ist das Last­ma­nagement, auch Demand Side Management genannt. Darunter wird so ziemlich das Gegenteil des derzei­tigen Strom­systems verstanden. Bisher folgt die Erzeugung dem Verbrauch, das heißt, wenn irgendwo im Netz eine Leistung abgerufen wird, wird diese auch produ­ziert und ins Netz einge­speist. Ermittelt wird dies anhand von Stan­dard­last­pro­filen. Nur so und durch eine stabile Frequenz von 50 Hertz bleibt ein Stromnetz stabil.

Bei eigen­erzeugtem Strom ist dies schlichtweg nicht möglich. Die Tech­no­logie dafür ist Photo­voltaik. Und die produ­ziert nur dann ausrei­chend Strom, wenn die Sonne scheint – im sonnen­armen Deutschland ein Manko. Der Verbrauch folgt hier also der Erzeugung. …


Gekürzt. Geschrieben für IVV. Erschienen in der Ausgabe 03/​2022. Der voll­ständige Beitrag ist hier zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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