AAL-Systeme sollten leicht bedienbar bleiben. Foto: Dirk Dießel , dsl-factory

Mieter wollen Hilfe durch elek­tro­nische Assis­tenz­systeme nicht

von | 10. Juni 2024

Der Bedarf an Wohnraum für Senioren und Menschen mit Handicap steigt von Jahr zu Jahr. Digi­ta­li­sierung und insbe­sondere AAL-​Systeme könnten den Mietern helfen, lange ein selbst­be­stimmtes Leben zu führen. Doch gerade bei Mietern stoßen diese Tech­no­logien auf wenig Gegenliebe.

Bei der Planung von Wohnraum für die ältere Gene­ration sind besondere Bauan­for­de­rungen zu berück­sich­tigen, um alters­ge­rechtes Wohnen zu ermög­lichen. Im Gegensatz zu Alten- und Pfle­ge­heimen exis­tieren für den privaten Wohnungsbau dazu jedoch keine verbind­lichen gesetz­lichen Regelungen.

Nötig wären die aber. Denn ange­sichts des demo­gra­fi­schen Wandels und der unzu­rei­chenden staat­lichen Förderung des Wohnungsbaus erwartet die Branche bis zum Jahr 2035 ein Defizit von zwei Millionen Senio­ren­woh­nungen. Eine der Heraus­for­de­rungen ist das Fehlen einer einheit­lichen tech­ni­schen oder juris­ti­schen Defi­nition von „alters­ge­rechtem Wohnen“. Das solche klareren Vorgaben und Defi­ni­tionen nötig sind, zeigen auch häufige Miss­ver­ständ­nisse – etwa die Erwartung eben­erdiger Türschwellen, die in der Praxis nicht erfüllt werden. …


Gekürzt. Geschrieben für IVV. Erschienen in der Ausgabe 6/​2024. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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