Das in einem Niedergeschwindigkeitswindkanal untersuchte Flügelmodell und der stromauf angeordnete Böengenerator ermöglichen eine detaillierte Analyse der Strömungsverhältnisse. Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Wie der Flug­verkehr klima­neutral und günstiger werden könnte

von | 9. Juli 2025

Eine klima­neu­trale Luftfahrt wird künftig deutlich teurer. Eine neue Studie zeigt, dass die Preis­an­stiege dank allge­meiner Tendenz zu sinkenden Flug­preisen über­schaubar bleiben könnten. Auch konstruktive Verän­de­rungen könnten Kosten senken.

Forschende der ETH Zürich prognos­ti­zieren, dass Flug­ti­ckets um etwa 50 Prozent teurer werden könnten, wenn bis 2050 synthe­tische Treib­stoffe fossiles Kerosin voll­ständig ersetzen. Dieser Anstieg erscheint zunächst hoch. Jedoch sind Flug­preise in den vergan­genen 25 Jahren um mehr als 40 Prozent gesunken. Sollte sich dieser Trend fort­setzen, könnte klima­neu­trales Fliegen in der Zukunft nicht viel mehr kosten als heutige Flugreisen.

Das generelle Problem ist, den gesamten Klima­ein­fluss des Fliegens zu redu­zieren. Flugzeuge emit­tieren nicht nur CO₂, sondern erzeugen durch Kondens­streifen und andere nicht-​CO₂-​Effekte zusätz­liche Erwär­mungs­ef­fekte, die die Klima­wirkung des Luft­ver­kehrs bis zu verdrei­fachen können. Um das Fliegen wirklich klima­neutral zu machen, muss daher nicht nur der CO₂-​Ausstoß gesenkt, sondern es müssen auch die zusätz­lichen Erwär­mungs­ef­fekte kompen­siert werden. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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