Vom Gemeinen Spaltblättling, hier auf einer Nährkultur, wurden aus der Petrischale rechts Proben entnommen. Er kann sich für viele Einsatzmöglichkeiten eignen. Foto: Empa

Leben­diges Pilz­ma­terial für Faserverbundstoffe

von | 19. September 2025

Pilze könnten die Mate­ri­al­wis­sen­schaft revo­lu­tio­nieren. Forschende der Empa entwi­ckelten ein reiß­festes, viel­sei­tiges und voll­ständig biolo­gisch abbau­bares Bioma­terial aus dem Mycel des Gemeinen Spalt­blätt­lings – ohne chemische Zusätze und mit großem Potenzial für nach­haltige Anwendungen.

Pilze sind mehr als nur Wald­be­wohner oder Küchen­zu­taten – sie könnten die Mate­ri­al­wis­sen­schaft nach­haltig verändern. Forschende der Eidge­nös­sische Materialprüfungs- und Forschungs­an­stalt (Empa) haben ein lebendes Bioma­terial entwi­ckelt, das auf Pilz­my­celien basiert und voll­ständig biolo­gisch abbaubar und reißfest ist.

In Labor­ver­suchen zeigte es Potenzial als Bio-​Kunststoff, Emulgator, Feuch­tig­keits­sensor und sogar als Bestandteil biolo­gisch abbau­barer Batterien. Mit diesem Ansatz verbinden die Wissen­schaftler die Intel­ligenz der Natur mit moderner Mate­ri­al­for­schung. Das eröffnet zudem neue Perspek­tiven für Kreis­lauf­wirt­schaft und nach­haltige Produktentwicklung. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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