Dr. Katja Nowak. Foto Agentur Kappa / Felix Abraham

Wir zeigen für jedes Gebäude eine rationale Wärmelösung“

von | 17. März 2026

Interview mit Dr. Katja Nowak, Leitung Klima­neu­tra­lität und Ener­gie­wende der Stadt­werke Halle, zur kommu­nalen Wärme­planung und zum Fern­wär­me­ausbau in Halle (Saale).

Welche Stadt­ge­biete in Halle sind nach aktuellem Stand der Wärme­planung künftig verbindlich Wärme­netz­ge­biete – und wo bleibt es zunächst offen?

Im Rahmen der kommu­nalen Wärme­planung wurde abschließend bewertet, welche Gebäude heute oder perspek­ti­visch grund­sätzlich mit Fernwärme versorgt werden können. Darauf aufbauend haben wir einen Zeitplan für die Erschließung entwi­ckelt. Dieser ist gemeinsam mit dem Netz­be­treiber und den großen Wärme­kunden entstanden, die in der Energie-​Initiative Halle (Saale) orga­ni­siert sind.

Kritiker sagen: Wärme­pläne beruhen oft auf Modell­an­nahmen – Anschluss­quoten, Bedarfs­pro­gnosen, Trassen. Wie belastbar ist die Grundlage in Halle?

Wir haben mit einem digitalen Zwilling der heutigen Wärme­ver­sorgung gear­beitet und darauf aufbauend verschiedene Zukunfts­sze­narien entwi­ckelt. In die Berech­nungen sind Prognosen zu Wärme­be­darfen, Investitions- und Betriebs­kosten, Ener­gie­trä­ger­preisen sowie Verhal­tens­an­nahmen einge­flossen. Für jedes Gebäude wurde unter Berück­sich­tigung tech­ni­scher und regu­la­to­ri­scher Rahmen­be­din­gungen die jeweils optimale Versor­gungs­tech­no­logie ermittelt. …


Gekürzt. Geschrieben für Moderne Gebäu­de­technik aus dem HUSS-​Verlag. Erschienen in der Ausgabe 2/​2026. Zum News­letter und zu einem kosten­freien Probeabo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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