Mit dieser speziellen Miniatur-Knopfzelle untersuchtet die TUM am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY das Dendritenwachstum in Lithium-Ionen-Batterien. Foto: Vera Hiendl / e-conversion

Wachstum von zerstö­re­ri­schen Dendriten in Elek­tro­lyten entdeckt

von | 29. Januar 2026

Forschende der Tech­ni­schen Univer­sität München (TUM) haben erstmals gezeigt, dass gefähr­liche Lithium-​Dendriten nicht nur an Elek­troden, sondern auch im poly­mer­ba­sierten Elek­tro­lyten wachsen. Diese Entde­ckung stellt zentrale Annahmen der Batte­rie­for­schung infrage und weist Wege zu siche­reren Festkörperbatterien.

Forschende der TUM haben ein Phänomen entdeckt, das die Batte­riewelt verändern könnte. Lithium-​Dendriten, feine Metall­struk­turen, die in Lithium-​Metall-​Batterien gefähr­liche Kurz­schlüsse verur­sachen können, wachsen nicht nur an den Elek­troden, wie bislang ange­nommen, sondern auch mitten im poly­mer­ba­sierten Elek­tro­lyten. Diese Entde­ckung stellt eine grund­le­gende Annahme der Batte­rie­for­schung infrage und liefert entschei­dende Hinweise für die Entwicklung siche­rerer, lang­le­bi­gerer Ener­gie­speicher der nächsten Generation.

Dendriten – unsichtbar, aber gefährlich

Lithium-​Metall-​Batterien gelten als eine der viel­ver­spre­chendsten Spei­cher­tech­no­logien der Zukunft. Sie bieten eine bis zu doppelt so hohe Ener­gie­dichte wie herkömm­liche Lithium-​Ionen-​Batterien – ein enormes Potenzial für Elek­tro­mo­bi­lität, tragbare Elek­tronik und stationäre Energiespeicherung. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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