Produktaufnahmen für die BNB GmbH von klimaneutralem Beton von Reinhardt & Sommer

Mit Biochar CO2 in Beton binden

von | 27. Januar 2026

Neue Projekte aus Industrie- und Stadt­bau­kontext zeigen, wie CO2 mit Biochar-​Zuschlägen dauerhaft in Beton gebunden werden kann. Zwei Beispiele markieren einen möglichen Entwick­lungspfad, der tech­nische, ökolo­gische und normative Fragen neu ordnet.

Die Bauin­dustrie gehört zu den größten Quellen indus­tri­eller CO₂-​Emissionen, besonders im Betonbau. Gleich­zeitig werden lang­lebige Bauwerke seit einigen Jahren verstärkt als poten­zielle Spei­cherorte für biogenen Kohlen­stoff disku­tiert. Ein Ansatz, der empirisch geprüft wird, ist die Inte­gration von Biochar – also pyro­ly­sierten, stabi­li­sierten Kohlen­stoff­resten aus Biomasse – in Beton­re­zep­turen. Biochar enthält Kohlen­stoff, der durch Photo­syn­these gebunden wurde und aufgrund der Pyro­ly­se­pro­zesse chemisch über lange Zeiträume stabil bleibt. Wird dieser Kohlen­stoff in der Zement­matrix verankert, kann er über den gesamten Lebens­zyklus eines Bauwerks im Material verbleiben.

Zwei Projekte des Berliner Startups ecoLocked zeigen die prak­ti­schen Dimen­sionen dieses Ansatzes. Beide nutzen denselben Grund­me­cha­nismus, unter­scheiden sich aber hinsichtlich ihres Kontextes, der Ziel­setzung und der Einbauweise. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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