Die größten Vorteile intelligenter Gebäudetechnik liegen in den möglichen Energieeinsparungen. Dabei spielt zunehmend auch Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Davon profitieren nicht nur Wohnungsunternehmen, sondern auch Fachhandwerk und Vermittler, wie Praxisbeispiele zeigen.
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in der technischen Gebäudeausrüstung der Wohnungswirtschaft. Die Erwartungen an vollautomatisierte Smart Buildings und autonome Quartiere haben sich in der Praxis bislang jedoch nur teilweise erfüllt. Denn im Gebäudebestand prägen unterschiedliche Baujahre, heterogene Heizungsanlagen, lückenhafte Datenbestände, manuelle Betriebsprozesse und begrenzte personelle Ressourcen den Alltag der technischen Abteilungen.
Gefragt sind deshalb konkrete Lösungen zur Optimierung des Gebäudebetriebs. Entscheidend ist, wie sich bestehende Anlagentechnik mit überschaubarem Aufwand effizienter betreiben lässt.
Dabei gilt: KI spart nicht automatisch Energie. Sie schafft zunächst Transparenz über Betriebszustände, Energieverbräuche und Fehlfunktionen. Erst wenn Wohnungsunternehmen diese Informationen nutzen, Prozesse anpassen und technische Mängel beheben, entstehen messbare Einsparungen. …
Der Artikel ist erschienen der Ausgabe 9/2026 der Zeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft, die von Haufe verlegt wird.
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