In der mehrmonatigen Testkampagne wurden insgesamt 25 Bestrahlungen bei Leistungen von bis zu 65 Kilowatt durchgeführt. Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Zement mit konzen­trierter Solar­strahlung herstellen

von | 19. August 2026

Die Zement­in­dustrie zählt weltweit zu den größten CO₂-​Emittenten. Forschende des DLR testen deshalb ein Verfahren, das fossile Brenn­stoffe durch konzen­trierte Solar­strahlung ersetzt und die Emis­sionen bei der Zement­pro­duktion deutlich senken könnte.

Zement steckt in Fußböden, Wänden und Decken – und ist zugleich einer der größten Klima­treiber der Industrie. Rund acht Prozent der welt­weiten Treib­haus­gas­emis­sionen entstehen bei seiner Herstellung. Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten deshalb an einem Verfahren, das die Produktion des wich­tigsten Baustoffs der Welt deutlich klima­ver­träg­licher machen soll. Statt fossiler Brenn­stoffe soll konzen­trierte Solar­strahlung die extrem hohen Tempe­ra­turen liefern, die für die Herstellung von Zement erfor­derlich sind.

Klima­freund­licher Baustoff

Im Projekt CemSol hat das DLR bereits erfolg­reiche Versuche mit der künst­lichen Sonne „Synlight” durch­ge­führt. Ziel ist es, den ener­gie­in­ten­siven Kalzi­nie­rungs­prozess künftig mit solar­ther­misch erzeugter Hoch­tem­pe­ra­tur­wärme zu betreiben und gleich­zeitig CO₂ zu binden. Die Kalzi­nierung von Kalkstein ist ein zentraler Schritt der Zement­her­stellung und erfolgt bislang fast ausschließlich mithilfe fossiler Ener­gie­träger. Rund 60 Prozent der Emis­sionen der Branche entstehen allein in diesem Prozessschritt. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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