Gebäude eines BHKW zur Versorgung eines Wohnblocks in einem Contracting-Modell. Foto: Frank Urbansky

Contracting rechnet sich häufig bei großen Stromverbräuchen

von | 12. Februar 2019

Energie-​Contracting setzt sich in der Wohnungs­wirt­schaft, aber auch im gewerb­lichen Bereich und der Industrie immer mehr durch. Mehrere Varianten – von Nur-​Lieferung bis Ener­gie­ein­sparung – sind möglich. 

Beim Contracting wird die Ener­gie­ver­sorgung einer Immobilie oder eines Gebäu­de­kom­plexes nicht durch den Betreiber selbst geregelt. „Contracting ist definiert als die ‚zeitlich und räumlich abge­grenzte Über­tragung von Aufgaben der Ener­gie­be­reit­stellung und Ener­gie­lie­ferung auf einen Dritten, der im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handelt’ ”, umreißt dies die Springer-​Autorin Ulrike Fettke auf Seite 85 ihres Buch­ka­pitels „Gover­nance und Inno­va­ti­vität kommu­naler Wärmeliefer-​Contracting Projekte”

Fest­ge­setzt werden Menge und Qualität der Ener­gie­arten. Dabei kann es sich um Wärme, Strom, Kälte oder auch Wasser oder Wasser­dampf, etwa für indus­trielle Prozesse, handeln. Contracting-​Modelle eignen sich sowohl für neu errichtete Gebäude als auch für neue Ener­gie­ver­sor­gungs­lö­sungen bei Sanie­rungen. Wann und wie Contracting zum Einsatz kommen soll, muss vorher genau durch den Betreiber oder den Eigen­tümer der Immobilie überlegt werden. Denn nicht immer lohnt sich diese Lösung, für die es mehrere Varianten gibt – etwa als reine Ener­gie­lie­ferung oder kombi­niert mit Energieeinspareffekten …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
„Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena. Wie groß ist das Potenzial der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik im Bestand? Das Potenzial ist erheblich. Wärmepumpen...

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...

Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim...