Wasserstoffmotoren werden bisher fast ausschließlich als Viertakter gebaut. Ein Betrieb als Zweitakter ist auch möglich. Foto: Keyou

Wasser­stoff­motor mit Abwär­me­nutzung für stationäre Anwendungen

von | 16. September 2021

Im Zuge der Verkehrs­wende kommt auch die Diskussion um den Wasser­stoff­motor wieder auf. Dessen Effizienz könnte mittels Abwär­me­nutzung gesteigert werden. Doch das macht die Aggregate schwer.

Die Ablösung fossiler Treib­stoffe ist ohne grünen Wasser­stoff nicht vorstellbar. Lange galten Brenn­stoff­zellen (BSZ) als einzige stra­te­gische Lösung, um aus Wasser­stoff Strom und mecha­nische Arbeit zu gene­rieren. Doch BSZ sind noch immer schwer, teuer und unflexibel.

Verbren­nungs­mo­toren haben gegenüber der BSZ Vor- und Nachteile, wobei ein Betrieb mit Wasser­stoff die meisten Nachteile besei­tigen würde. „Die Kohlen­stoff­freiheit macht Wasser­stoff zum einzigen Kraft­stoff, der zumindest theo­re­tisch eine moto­rische Verbrennung ohne Ausstoß von Kohlen­dioxid, Kohlen­monoxid und Kohlen­was­ser­stoffen ermög­licht”, beschreibt dies ein Springer-​Vieweg-​Autorenkollektiv um Helmut Eichl­seder in seinem Buch­ka­pitel Direkt­ein­blasung von gasför­migen Kraft­stoffen auf Seite 521. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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