Zwei Reaktoren erzeugen unter konzentrierter Solarstrahlung aus Wasser und Kohlenstoffdioxid die Grundstoffe Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Hier ist die Bestrahlung der FlowPhotoChem-Reaktoren zu sehen. Im dritten Reaktor entsteht anschließend das Zielprodukt Ethylen. Foto: DLR

Chemische Grund­stoffe mit Sonnen­kraft herstellen

von | 11. Juli 2025

Ohne chemische Grund­stoffe wäre ein modernes Leben kaum möglich. Doch ihre Herstellung benötigt viel Energie und fossile Ressourcen. Froschende am DLR fanden nun einen möglichen Weg, einige davon mittels Sonnen­en­ergie herzustellen.

Viele chemische Grund­stoffe wie Ethylen, Methanol oder Ammoniak werden heute noch über­wiegend aus fossilen Rohstoffen wie Erdgas und Erdöl gewonnen. Das verur­sacht hohe CO₂-​Emissionen und macht die chemische Industrie von endlichen Ressourcen abhängig. Im EU-​geförderten Projekt Flow­Pho­toChem hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie eine neuartige Demons­tra­ti­ons­anlage entwi­ckelt, die zeigt, wie diese Stoffe auch klima­freundlich herge­stellt werden können – mit Hilfe von konzen­trierter Sonnen­strahlung, Wasser und Kohlendioxid.

Groß­tech­nische Anlagen möglich

Die Forschung zur solaren Produktion von chemi­schen Grund­stoffen ermög­licht es, perspek­ti­visch voll­ständig rege­ne­rative Verfahren für die groß­tech­nische Herstellung dieser Chemi­kalien und chemi­schen Ener­gie­träger zu entwi­ckeln”, erklärt Dr.-Ing. Michael Wullenkord vom DLR-​Institut für Kraft­stoffe der Zukunft, der das Projekt koor­di­niert hat. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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