Ein Einfluss von Gleichstrom-Erdkabeln auf die landwirtschaftliche Produktion ist laut Tests minimal bis gar nicht vorhanden. Foto: Benjamin Stollenberg / Transnet BW

Kabel unter, Erträge über der Erde

von | 26. Februar 2026

Gleichstrom-​Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Ener­gie­wende. Doch welche Folgen hat diese Infra­struktur für die Land­wirt­schaft? Ein Forschungs­projekt der Univer­sität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität land­wirt­schaft­licher Kulturen bleiben stabil – voraus­ge­setzt, die Kabel werden fach­ge­recht verlegt.

Gleichstrom-​Erdkabel beein­träch­tigen weder den Ertrag noch die Qualität land­wirt­schaftlich genutzter Flächen. Das belegen erste Zwischen­er­geb­nisse eines Forschungs­pro­jektes der Univer­sität Hohenheim in Zusam­men­arbeit mit dem Über­tra­gungs­netz­be­treiber Trans­netBW. Voraus­setzung ist aller­dings eine fach­ge­rechte Bauweise der Kabeltrassen.

Seit vier Jahren unter­suchen die Projekt­be­tei­ligten im Rahmen des Netz­aus­bau­pro­jekts SuedLink die Auswir­kungen von 525-​Kilovolt-​Gleichstrom-​Erdkabeln auf land­wirt­schaft­liche Böden. Auf vier Versuchs­feldern simu­lieren die Forschenden den Betrieb der Erdstrom­kabel und analy­sieren deren Einfluss auf die Boden­tem­pe­ratur und ‑feuchte sowie auf Ertrag und Qualität der ange­bauten Feldfrüchte. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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