In einem Feldversuch mit einer Drei-Meter-Kugel im Bodensee wurde 2016 nachgewiesen, dass das Konzept funktioniert. Foto: Fraunhofer IEE

Wie man Energie unter Wasser speichert

von | 12. Januar 2026

Ein neuar­tiges Unterwasser-​Speichersystem setzt auf das Prinzip klas­si­scher Pump­spei­cher­kraft­werke, aller­dings am Meeres­grund. StEnSea nutzt hohle Beton­kugeln in großer Tiefe. Diese werden von Frequenz­um­richtern gesteuert und mit Unter­was­ser­mo­tor­pumpen betrieben.

Das Fraunhofer-​Institut für Ener­gie­wirt­schaft und Ener­gie­sys­tem­technik (IEE) hat mit StEnSea (Stored Energy in the Sea) ein Konzept entwi­ckelt, das die Funk­ti­ons­weise von Pump­spei­cher­kraft­werken auf den Meeres­grund überträgt. Hohle Beton­kugeln mit Tauch­pumpen werden in 600 bis 800 Metern Tiefe verankert. Der natür­liche Wasser­druck in dieser Tiefe sorgt für eine besonders effi­ziente Speicherung.

Die Tech­no­logie ist für Regionen mit tiefen Küsten­ge­wässern wie Norwegen, Portugal, die USA, Brasilien oder Japan geeignet. In einem konkreten Projekt soll vor der Küste Kali­for­niens eine neun Meter große Kugel instal­liert werden, die über eine inte­grierte Pumpen­tur­bi­nen­einheit verfügt. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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