Der Green-Tech-Markt befindet sich im Umbruch. Nach Jahren des Wachstumsdrucks treffen Konsolidierung und neue strategische Chancen aufeinander. Investoren prüfen Geschäftsmodelle heute strenger denn je. Firat Köker, Experte für Mergers & Acquisitions, erklärt, warum das Jahr 2026 zur Bewährungsprobe werden könnte.
springerprofessional.de: Sie sagen, „Effizienz wird zur neuen Währung”. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Nachhaltigkeit zur Pflichtübung wird und Investoren künftig vor allem auf Rendite und Skalierbarkeit schauen?
Firat Köker: Wir sehen einen klaren Trend: Investoren fokussieren stärker auf Effizienz, Skalierbarkeit und belastbare wirtschaftliche Kennzahlen. Nachhaltigkeit allein trägt heute kein Geschäftsmodell mehr. Sobald ESG wirkt wie ein nettes Zusatzargument oder wie eine regulatorische Pflichtübung, verliert es an Wert. Nachhaltigkeit wird zunehmend als Mindestvoraussetzung eingeordnet – ein Standard, der über ESG-Regularien längst verankert ist. Entscheidend sind Geschäftsmodelle, die echte finanzielle Leistungsfähigkeit mit nachhaltiger Wirkung verbinden und wiederkehrende Erlöse generieren. …
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