Die in den Alpen verbreitete Steinnelke hat offenbar ein genetisches Rezept, um sich an ein wärmeres Klima anzupassen. Forschende fanden zwei uralte Genvarianten, die bestimmen, wann sie blüht – und damit über ihr Überleben entscheiden könnten.
Das Klima erwärmt sich besonders in den Alpen rasant. Für Pflanzen bedeutet das: Wer sich nicht in größere Höhen ausbreitet, muss sich an steigende Temperaturen anpassen.
Ein Beispiel für erfolgreiche Anpassung ist die Steinnelke (Dianthus sylvestris). Sie wächst in Höhenlagen zwischen 800 und 2400 Metern und zeigt je nach Standort ein unterschiedliches Blühverhalten: In hohen Lagen öffnet sie ihre Blüten kurz nach der Schneeschmelze im Juni, in tieferen Lagen dagegen schon im Mai. Da dort die Wachstumsperiode früher beginnt, sind Tal-Steinnelken – als Reaktion auf längere, wärmere Sommer – Spätzünder. …
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