Steinnelken blühen in Berglagen früher als Artgenossen im Tal. Foto: Simone Fior / ETH Zürich

Wie die Stein­nelke dem Klima­wandel trotzen könnte

von | 5. Februar 2026

Die in den Alpen verbreitete Stein­nelke hat offenbar ein gene­ti­sches Rezept, um sich an ein wärmeres Klima anzu­passen. Forschende fanden zwei uralte Genva­ri­anten, die bestimmen, wann sie blüht – und damit über ihr Überleben entscheiden könnten.

Das Klima erwärmt sich besonders in den Alpen rasant. Für Pflanzen bedeutet das: Wer sich nicht in größere Höhen ausbreitet, muss sich an steigende Tempe­ra­turen anpassen.

Ein Beispiel für erfolg­reiche Anpassung ist die Stein­nelke (Dianthus sylvestris). Sie wächst in Höhen­lagen zwischen 800 und 2400 Metern und zeigt je nach Standort ein unter­schied­liches Blüh­ver­halten: In hohen Lagen öffnet sie ihre Blüten kurz nach der Schnee­schmelze im Juni, in tieferen Lagen dagegen schon im Mai. Da dort die Wachs­tums­pe­riode früher beginnt, sind Tal-​Steinnelken – als Reaktion auf längere, wärmere Sommer – Spätzünder. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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