Äthiopiens Böden sind ausgelaugt, die Erträge niedrig – mit gravierenden Folgen für Millionen Kleinbauern. Ein deutsch-äthiopisches Projekt setzt nun auf Pflanzenkohle, Biogas und neue Wertschöpfung, um degradierte Flächen zu regenerieren und Ernährungssicherheit zu stärken.
Ackerböden in Äthiopien gehören zu den ältesten auf dem afrikanischen Kontinent. Über Jahrhunderte wurden sie durch Wasser- und Winderosion stark abgetragen, was zu Degradation und Nährstoffverarmung führte. Diese Umweltfaktoren sowie ein durch menschliche Eingriffe gestörter Nährstoffkreislauf haben dazu beigetragen, dass die landesweiten Getreideerträge heute im Durchschnitt unter zwei Tonnen pro Hektar liegen. Für ein Land, in dem rund 80 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft leben, ist das dramatisch. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Projekt ETH-Soil setzt daher auf eine umfassende Regeneration der Böden, um die Grundlage für langfristige Ernährungssicherheit zu schaffen.
Seit 2021 arbeitet das Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) gemeinsam mit äthiopischen Behörden, Forschungseinrichtungen und Kleinbauern daran, degradierte Böden wieder fruchtbar zu machen. Das Projekt läuft noch bis Ende 2026. …
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