Extreme Wetterlagen nehmen zu – neue KI-Modelle und ein hochmoderner Wettersatellit sollen Starkregen, Gewitter und Luftverschmutzung präziser erfassen. Zwei aktuelle Projekte zeigen, wie Forschung und Raumfahrttechnik Frühwarnung und Klimamonitoring grundlegend verbessern.
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen treten weltweit immer häufiger auf. Eine verlässliche Einschätzung solcher Ereignisse kann Leben retten und Sachschäden begrenzen. Forschende des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen nun eine Methode vor, die grob aufgelöste globale Wetterdaten mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in hochpräzise Niederschlagskarten umwandelt – ortsunabhängig, schnell und ressourcenschonend. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift npj Climate and Atmospheric Science veröffentlicht.
KI schärft globale Regenkarten
„Starkregen und Überschwemmungen sind in vielen Regionen der Welt heute deutlich häufiger als noch vor wenigen Jahrzehnten”, sagt Dr. Christian Chwala, Experte für Hydrometeorologie und Maschinelles Lernen am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), dem Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen. „Bisher fehlten jedoch an vielen Orten die Daten, um solche Extremereignisse regional zuverlässig abzuschätzen.” …
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