Die EU will den Artenschwund stoppen. Die Biodiversität in Deutschlands Agrarlandschaften wäre dafür ein zentraler Hebel. Ein neuer Index zeigt jedoch: Nach leichten Gewinnen folgt ein deutlicher Rückgang – besonders spezialisierte Arten geraten unter Druck.
Die 2024 in Kraft getretene EU Nature Restoration Regulation verfolgt das Ziel, den Verlust an Artenvielfalt zu stoppen und die ökologischen Leistungen von Ökosystemen zu stärken. Ein wichtiger Fokus liegt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben gemeinsam mit dem Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut (SDEI) erstmals den „Index der Grünlandschmetterlinge” für Deutschland berechnet. Er zählt zu den zentralen Indikatoren der EU-Verordnung zur Bewertung der Biodiversität in Agrarlandschaften. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Conservation veröffentlicht und zeigen vor allem in den letzten Jahren einen negativen Trend. Grundlage sind rund vier Millionen Beobachtungsdaten aus dem Tagfalter-Monitoring Deutschland. …
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