Das Jenaer Forscherteam um Prof. Dr. Ulrich S. Schubert (links), Tobias Janoschka (Mitte) und Dr. Martin Hager könnt emit der von ihnen entwickelten polymeren Redox-Flow-Batterie vor. Foto: Anne Günther / Friedrich-Schiller-Universität Jena

Elek­trische Energie in flüssigen Kunst­stoffen speichern

von | 9. Februar 2017

Elek­trische Energie lässt sich nicht nur in Metallen, sondern auch in Kunst­stoffen speichern. Diese Anwendung hat viele Vorteile bis hin zu intel­li­genten Verpa­ckungen. Zudem ist sie relativ preiswert.

Die Ener­gie­wende, aber auch die Ener­giewelt von heute, kann auf Strom­speicher nicht verzichten. „Speicher für elek­trische Energie sind heute sowohl aus ökono­mi­schen als auch aus tech­ni­schen Gründen unab­dingbare Bestand­teile der Strom­ver­sor­gungs­tech­niken. In den Indus­trie­ländern wird die störungs­freie Versorgung mit elek­tri­scher Energie sowohl von der Industrie, dem Handwerk, dem Gewerbe und Handel, als auch von privaten Haus­halten als selbst­ver­ständlich angesehen”, so die Springer-​Vieweg Autoren Hans-​Josef Allelein und Richard Zahoransky in ihrem Buch­ka­pitel Ener­gie­spei­cherung auf Seite 510.

Strom­speicher setzen bisher vor allem auf zwei Metalle und deren Salze: Blei und Lithium. Ist ersteres inef­fi­zient und stark giftig, gilt für zweiteres zwar mehr Effizienz, aber eben auch eine gewisse Giftigkeit. … Eine Lösung könnten polymere Redox-​Flow-​Batterien sein. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Wie das Haus der Zukunft kom­plett mit Eigen­energie ver­sorgt wer­den könnte, beschreibt Energieblogger-​Kollege Andreas Kühl hier auf sei­nem Blog Energynet. 

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Wie sich Elek­tro­ly­seure für die Massen­pro­duktion eignen

Wie sich Elek­tro­ly­seure für die Massen­pro­duktion eignen

Ohne Wasserstoff keine Energiewende. Doch nur mittels Elektrolyseuren erzeugter Wasserstoff ist klimaneutral. Deswegen wird diese Technologie massenhaft benötigt. Wie kann sie gefertigt werden? Die Energiewende braucht klimaneutralen, sogenannten grünen Wasserstoff....

Das volle Sonnenbad nehmen

Das volle Sonnenbad nehmen

Das Mieterstromgesetz türmt für Photovoltaik auf und an Gebäuden bisher viele Hürden auf, so dass der aktuelle PV-Boom an den Gebäuden scheinbar vorbeigeht und vor allem Flächenanlagen hilft. Das hat sich mit dem novellierten EEG leicht verbessert. Aktuell diskutiert...

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will den Sonnenreichtum Westafrikas nutzen, um Wasserstoff für Deutschland zu produzieren. Das Projekt hat nur Chancen bei einer echten Partnerschaft. Ohne Wasserstoff wird die Energiewende nicht gelingen. "Der Strombedarf...

Der digitale Zwilling macht sich immer mehr unentbehrlich

Der digitale Zwilling macht sich immer mehr unentbehrlich

Die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) hat viele Vorteile, denen lediglich eine Mehrinvestition in der Planungsphase eines Bauwerkes gegenübersteht. Erfordernisse am Bau, rechtliche Rahmenbedingungen und eine Kreislaufwirtschaft, die auch...