Die geplante Neuregelung der Netzentgelte stößt überwiegend auf Kritik. Foto: Frank Urbansky

Strom­netze für Ener­gie­wende zwischen Ausbau und Reduktion

von | 30. März 2017

Der Ausbau der Strom­netze ist eine der Prio­ri­täten der Ener­gie­wende. Dabei lässt sich dieser durch voraus­schauende Planung, dezen­trale Erzeugung und über­le­genes Redis­patching stark reduzieren.

An der Notwen­digkeit zum Ausbau der Über­tra­gungs­strom­netze gibt es in der aktuellen poli­ti­schen Diskussion kaum Zweifel. „Die erste große Heraus­for­derung ist der für den Erfolg der Ener­gie­wende notwendige Ausbau der deutschen Strom­netze. Experten und Politiker bezeichnen diesen Ausbau sowohl von der Kapazität her, als auch bezüglich des zeit­lichen Rahmens, für absolut „entscheidend”, um die Ener­gie­wende erfolg­reich zu reali­sieren”, fasst dies Springer-​Autor Philip Würfel in seinem Buch­ka­pitel Ein Ausblick in bewegte(n) Zeiten: die Zukunft der deutschen Strom­ver­sorgung auf Seite 258 zusammen.

Tatsächlich sorgen die fluk­tu­ie­rende Einspeisung von Wind- und Sonnen­strom für Netz­eng­pässe. Hinzu kommt auch die Durch­leitung großer im Norden mittels Windkraft und in der Lausitz durch Braun­kohle erzeugten Stroms in den indus­tri­ellen Süden des Landes. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende, zu der auch der Ausbau der Strom­netze gehört, beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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