Wie Nord Stream 2 den euro­päi­schen Gas­markt ver­än­dert

Soll Ende 2019 den Betrieb aufnehmen: Nord Stream 2, hier das Röhrenlager im Ostseehafen Mukrahn. Foto: Urbansky

Der aktu­elle Streit zwi­schen Manfred Weber und Angela Merkel um Nord Stream 2 teilt Pro‐Europäer und Gegner der Pipe­line von wirt­schafts­na­hen Russ­land­freun­den. Doch so einfach ist es nicht

Nord Stream 2 wird die Trans­port­ka­pa­zi­tä­ten für rus­si­sches Erdgas durch die Ostsee ver­dop­peln. »Bis 2020 (nach neueren Pla­nun­gen Ende 2019 – Anm. d. Red.) sollen zwei weitere Stränge unter der Bezeich­nung Nord Stream 2 mit einer ebenso großen Kapa­zi­tät (zwei Stränge zu je 27,5 Mil­li­ar­den Kubik­me­ter jähr­lich – Anm. d. Red) gebaut werden«, benennt Sprin­ger Vieweg‐Autor Tino Schütte in seinem Buch­ka­pi­tel Deutsch­land auf Seite 181 den Umfang.

Außer Frage steht, dass Deutsch­land auf Gas­im­porte ange­wie­sen ist. Die hei­mi­sche För­de­rung geht seit Jahren zurück und deckt kaum mehr als zehn Prozent des Bedarfs ab. Auch die grenz­na­hen Nord­see­fel­der im nie­der­län­di­schen Gro­nin­gen sind weit­ge­hend erschöpft. Für lei­tungs­ge­bun­de­nes Gas kommen als Impor­teure nur noch zwei Natio­nen in Frage: Russ­land und Nor­we­gen.  …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.