Soll Ende 2019 den Betrieb aufnehmen: Nord Stream 2, hier das Röhrenlager im Ostseehafen Mukrahn. Foto: Urbansky

Wie Nord Stream 2 den euro­päi­schen Gasmarkt verändert

von | 23. Mai 2019

Der aktuelle Streit zwischen Manfred Weber und Angela Merkel um Nord Stream 2 teilt Pro-​Europäer und Gegner der Pipeline von wirt­schafts­nahen Russ­land­freunden. Doch so einfach ist es nicht

Nord Stream 2 wird die Trans­port­ka­pa­zi­täten für russi­sches Erdgas durch die Ostsee verdoppeln. „Bis 2020 (nach neueren Planungen Ende 2019 – Anm. d. Red.) sollen zwei weitere Stränge unter der Bezeichnung Nord Stream 2 mit einer ebenso großen Kapazität (zwei Stränge zu je 27,5 Milli­arden Kubik­meter jährlich – Anm. d. Red) gebaut werden”, benennt Springer Vieweg-​Autor Tino Schütte in seinem Buch­ka­pitel Deutschland auf Seite 181 den Umfang.

Außer Frage steht, dass Deutschland auf Gasim­porte ange­wiesen ist. Die heimische Förderung geht seit Jahren zurück und deckt kaum mehr als zehn Prozent des Bedarfs ab. Auch die grenz­nahen Nord­see­felder im nieder­län­di­schen Groningen sind weit­gehend erschöpft. Für leitungs­ge­bun­denes Gas kommen als Impor­teure nur noch zwei Nationen in Frage: Russland und Norwegen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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