Tras­sen­aus­bau als Fla­schen­hals der Ener­gie­wende

Offshore-Windparks wie hier "Arkona" vor Rügen sorgen für ein wachsendes Angebot an Strom aus erneuerbaren Quellen. Das belastet die Netze. Foto: Frank Urbansky

Das Ener­gie­sam­mel­ge­setz soll unter anderem den sto­cken­den Netz­aus­bau beschleu­ni­gen. Nötig ist dies, weil sonst Eng­pässe im Netz drohen. Nur über den Umfang sind sich Exper­ten uneinig.

Erneu­er­bare Ener­gien werden vor allem im Norden und Osten Deutsch­lands pro­du­ziert, in den indus­tri­el­len Schwer­punkt­re­gio­nen des Südens jedoch gebraucht. Zu lösen wäre dieses Dilemma ent­we­der mit dezen­tra­len Erzeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten vor Ort, die aber gerade in Süd­deutsch­land auf große Vor­be­halte stoßen, oder aber mit neuen Strom­lei­tun­gen. »Der Tras­sen­aus­bau gilt als Fla­schen­hals der Ener­gie­wende, er schafft die Vor­aus­set­zung zur Markt­in­te­gra­tion der Erneu­er­ba­ren Ener­gien«, bringen dieses Dilemma die Springer-VS-Autoren Jan-Hendrik Kamlage, Ina Richter und Patri­zia Nanz in ihrem Buch­ka­pi­tel An den Grenzen der Bür­ger­be­tei­li­gung: Infor­melle dia­log­ori­en­tierte Bür­ger­be­tei­li­gung im Netz­aus­bau der Ener­gie­wende auf Seite 627 auf den Punkt.

Haupt­au­gen­merk liegt dabei auf den Höchst- und Hoch­span­nungs­net­zen, die auf 116.000 Kilo­me­tern Deutsch­land durch­zie­hen. Das Ener­gie­sam­mel­ge­setz, 2018 ver­ab­schie­det, sieht mehrere Vari­an­ten für einen beschleu­nig­ten Ausbau bis 2021 vor, so etwa die Nutzung bis­he­ri­ger Trassen sowohl für Gleich- als auch Wech­sel­strom. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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