Wird aus Bio­me­than ein Brenn­stoff mit Zukunft?

Bioerdgasanlage der BALANCE VNG Bioenergie GmbH im sächsischen Oschatz, die schon ins Gasnetz einspeist. Foto: Juergen Jeibmann

Bio­me­than ist eine der wenigen grund­last­fä­hi­gen erneu­er­ba­ren Brenn­stoffe. Bisher wird es vor­ran­gig ver­stromt. Aber auch eine Ein­spei­sung ins Erd­gas­netz könnte in Zukunft sinn­voll sein.

Bio­me­than ent­steht in Bio­gas­an­la­gen. »Auch eine Ein­spei­sung von Bio­me­than in das Erd­gas­netz kann für Groß­an­la­gen eine Option sein«, beschrei­ben die Springer-Autoren Ralf Böhm, Ralph M. Schaid­hauf, Bene­dict Wytopil und Jörg Franke eine Nut­zungs­mög­lich­keit in ihrem Zeit­schrif­ten­bei­trag Analyse der Markt­aus­sich­ten von Bio­gas­an­la­gen auf Seite 175.

Doch diese Option wird kaum in Betracht gezogen. Denn Biogas aus den 9.200 Bio­gas­an­lan­gen wird vor­ran­gig ver­stromt – meist in BHKW vor Ort. Diese sind mit den Erzeu­gungs­an­la­gen ver­bun­den und weisen eine Leis­tung von ins­ge­samt 4.200 MW auf, was etwa zwei Atom­kraft­wer­ken ent­spricht. Der Grund ist ein ein­fa­cher: Jede ver­stromte Kilo­watt­stunde wird nach dem EEG-Gesetz ver­gü­tet – jähr­lich mit gut 9 Mil­li­ar­den Euro. Bei einer Ein­spei­sung ins Erd­gas­netz wird maximal der für Erdgas übliche Preis gezahlt. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.